Aktuell: Training und Wettkämpfe ausgesetzt

Wettkämpfe: Der BSV hat am Abend des 12.03.2020 auf seiner Homepage mitgeteilt, dass aufgrund der immer schnelleren Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2  vorerst bis zum 10.04. jeglicher Spielbetrieb ausgesetzt wird, also auch die BMM-Runde 9 (ursprünglich 22.3.) und der BPMM. Der DSB informiert über die Unterbrechung des Spielbetriebes in den überregionalen Ligen (einschließlich Oberliga Nord – Ost 15./29.3.). Auch ist das erste Wochenende der BJMM (28./29.3.) von den Regelungen betroffen. Ebenso wird mit sofortiger Wirkung das Training sämtlicher Trainingsgruppen des SV Empor (vorerst bis zum 10.4.) eingestellt.

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» Meldung zur Unterbrechung des Spielbetriebes Bundesliga/Oberliga
» Meldung der BJMM auf der Jugendseite des BSV

BMM Runde 8 – Super-Ergebnisse

In der vorletzten Runde am 8. März gab es 3 klare Siege und ein Remis.
Klasse 1.1 – SG Weißensee 2 – Empor 2                        2 : 6
Klasse 2.3 – Schachpinguine 1 – Empor 3                     1 : 7
Klasse 2.4 – Schwarz-Weiß Neukölln 1 – Empor 4      2,5:5,5
Klasse 3.2 – SVG Läufer Reinickendorf 4 – Empor 5    4 : 4
Was bedeutet das vor der letzten Runde?
Empor 3 hat den Aufstieg sicher; Empor 2 ist so gut wie aufgestiegen-ein Remis in der letzten Runde sichert alles ab; Empor 5 hat sich eine kleine Chance erhalten, aufzusteigen. Empor 4 hat den ersten Sieg in dieser Saison geschafft und ist jetzt Neunter. Ein Sieg in der letzten Runde gegen den Spitzenreiter könnte noch den Klassenerhalt bedeuten.
In der letzten Runde am 22. März haben wir Heimspiele und sicher etwas zu feiern.

Zu Besuch bei Empor 2

Empor 2 gewinnt und steht kurz vor dem Wiederaufstieg
Da die Zweite keine Berichte verfasst, werde ich mal meine Eindrücke von diesem Sonntag bringen: Also erst mal morgens los und in die Spielstätte der Weissen Dame, wo unsere Dritte gegen die Pinguine ranmußte, und wen sehe ich da, in der ansonsten verwaisten Schule, GM Richter, der seine Mannschaft betreute, das nenne ich wahren Einsatz; nachdem ich ihm meine Jahrhundertpartie gezeigt hatte, und ansonsten gesehen hatte, dass bei der Dritten alles in Butter war, machte ich mich auf den langen Weg nach Weißensee, obwohl ich noch gefragt wurde, ob ich nicht ganz dicht bin, jetzt noch, bei Corona, S-Bahn zu fahren. Dort angekommen, im schönen Spiellokal der SG Weißensee, sah ich erst mal nichts Gutes, Fabian mit Kampflosnull, geht normalerweise gar nicht bei so einem wichtigen Kampf, und Micha und Max mit Remis. Bei beiden Partien besteht erheblicher Nachbesprechungsbedarf, ganz vorsichtig formuliert. Dann kamen aber zum Glück vier gute Punkte unserer deutlich DWZ-stärkeren Spieler, Pavlos, Rainer, der nicht „Kabale und Liebe“, sondern eher „Die Räuber“ zum Besten gab, Sander und Meister Göbel über den Tisch. Der sechste Punkt von dem Jugendlichen Oliver Ellert, verdient insoweit Lob, da er in einer wirklich gruseligen Stellung, seine einzige Chance erkannte und ausführte, und später das entstandene Endspiel gut spielte. Am Ende also 6:2, was der dazugekommene Hansi mit einem zufriedenem Schmunzeln quittierte. Da Turbine, mit unserem früheren Mitglied Christian Syré (Danke an dieser Stelle!), den ärgsten Konkurrenten mit 5:3 schlagen konnte, hat Empor 2 vor dem letzten Spieltag zwei Mannschaftspunkte Vorsprung; das müßte schon etwas mit den Pferden und der Apotheke passieren, wenn man in der letzten Runde als klarer Favorit nicht mal einen Punkt herrausschlagen könnte. Anschließend noch zu S.Horn, wo die Berolinas feierten, ein paar Analysen (Panno-Variante mit Qualleopfer) und Blitzpartien, dann noch zu unserem Stammlokal, war schön leer, und so war ein typischer Durchschnittssonntag erledigt.

BMM Runde 8 am 8. März

Am 8. März treten wir auswärts bei folgenden Gegnern an:
Klasse 1.1 – SG Weißensee 2 – Empor 2
Spielort: Frei-Zeit-Haus Weißensee, Pistoriusstr. 23, 13086 Berlin
Fahrverbindung: Ring Greifswalderstr. M4 12 M13 Antonplatz, Bus 255 Wölkpromenade
Klasse 2.3 – Schachpinguine 1 – Empor 3
Spielort Achtung Änderung: Peter Ustinov-Schule (Mensagebäude) Trendelenburgstr. 1, 14057 Berlin
Fahrverbindung: Ring Messe Nord, U2 Sophie-Charlotte-Platz, Bus 139 M49 X34 X49
Klasse 2.4 – Schwarz-Weiß Neukölln 1 – Empor 4
Spielort: Malteser Familienzentrum, Lipschitzallee 72, 12353 Berlin ; bei geschlossener Tür klingeln
Fahrverbindung: U7 Lipschitzallee Bus 172 M11
Klasse 3.2 – SVG Läufer Reinickendorf 4 – Empor 5
Spielort: Freizeitclub „Am Schäfersee“, Stargardtstr. 3 13407 Berlin
Fahrverbindung: U8 Franz-Neumann-Platz
Viel Erfolg allen Mannschaften!

Aufstiegstor sperrangelweit offen

Klarer Sieg gegen Rotation

Nach dem schönen Sieg gegen Kreuzberg waren wir natürlich heiß wie die Bratwürste, unsere minimalen Aufstiegschancen noch zu nutzen (insbesondere nach den nur teilweise selbst verschuldeten Punktverlusten aus den Runden 3-5). Es ging gut los, endlich hatte Raffa wieder Zeit für uns, und konnte eine blitzsaubere Partie, ungleichfarbige“Läuferangiffsstellung“ auf weiß und Freibauer, also zwei Schwächen, nach Hause bringen. Ich hatte tierisch Schwein, dass mein Gegner fast in eine 1:1 Vorbereitung gelaufen ist, danke an Hansi, als er dann nicht den einzigen Spielbaren fand, konnte ich die Partie mit fünf kräftigen Schlägen beenden. Karsten spielte wieder mal perfekt, versäumte aber das bessere Sf6 statt Sb6 mit bequemeren Spiel, Remis. Felix Vorbereitung kam quasi auch 1:1 aufs Brett, danke an Hansi nochmal, nach Sg4 statt Te8 ist es schon sehr schwer für Weiß, danach wechselten die Fehler hin und her, am Ende kam eine kleine Ablenkung mit Röntgenangriff zum Tragen und Felix mußte die Kapitulationsurkunde unterzeichnen. Marco spielte großmeisterlich, der ansonsten sehr gut spielende Widerpart, machte nur einen kleinen Minifehler in der Eröffnung und dass reichte schon. Keine Beanstandungen von Stockfish und Bravo Marco! Jonas interpretierte den Bogo-Inder auf seine ganz eigene Weise, ein gerechtes Remis weil beide Seiten gute Gelegenheiten liegen ließen, z.B. ist das sofortige fxe3 ein Fehler. Thomas baute eine klar vorteilhafte Stellung aus dem Caro-Kan auf, stellte dann aber seine Dame auf das schlechte Feld d3 statt nach h4, danach wurde es gemischt, aber ein grober taktischer Bock von Schwarz beendete die Partie augenblicklich. Dann haben erst mal 10 Leute, inklusive SR, logisch, ein paar Stunden gewartet bis Daniel fertig war, die zähe Verteidigung in einem Doppel-Leichtfigurenendspiel mit Minusbauer wurde mit einem halben Punkt belohnt, gut gekämpft junger Mann! Es wird interessant zu sehen sein, ob es uns gelingt durch das Aufstiegstor zu schlüpfen.

Pokalmonster Empor

2:2 Sieg gegen Motor Wildau

Ein Bericht von Maxi: Letzten Samstag sind Hansi, Andreas, Sebastian und ich (Maxi) in der Pokalzwischenrunde angetreten. Da die 1. Mannschaft (bis auf Hansi) den nächsten Tag ein wichtiges Spiel gegen Rotation Pankow in der Oberliga bestritt, sind wir mit drei Leuten aus der 4. Mannschaft angetreten. Mit einem 2:2 haben wir das Achtelfinale gesichert.Sebastian spielte eine durchwachsene Eröffnung und ließ leider mit Dd7 diverse Taktiken und einen Königsangriff zu. Er kämpfte noch eine Weile, musste dann aber gegen den über 250 Punkte stärkeren Gegner die Waffen strecken.Ich habe eine etwas schwache Variante gegen Sizialianisch gespielt, die nach großem Abtausch zu einer schwachen c-Linie geführt hat. Um aktives Spiel zu behalten habe ich meinen Springer gegen zwei verbundene Freibauern getauscht. Das hat zu folgender Stellung geführt:

Weiß am Zug gewinnt

1. a7! Ta2 (1. .. Kc7 2. a8-D) 2. Ta6! Lb7 (2. .. Lxa6 3. a8D, 2. .. Txa6 3. bxa6 Lxa6 4. a8D) 3. Txa2 La8 4. Tc2 Aufgabe Hansi zwang seinen Gegner im Mittelspiel in bekannte königsindische Strukturen. Dieser konnte sich mit genug Figurenschutz gegen den Königsangriff verteidigen, allerdings nicht gegen die verlorenen Bauern und den starken e-Freibauern. Damit war durch die Berliner Wertung das Weiterkommen gesichert (Wie ich gelernt habe vergibt die Berliner Wertung einen Faktor für jedes Brett, in unserem Fall 4 Punkte für einen Gewinn am ersten Brett, 3 Punkte für einen Gewinn am zweiten usw., bei uns also ein 6:4). Andreas kämpfte gegen ein starkes schwarzes Bauernzentrum und kam mit seinem Bauernsturm auf dem Königsflügel nicht besonders weit. Als er sich dann mit seinem Turm auf Wanderschaft begab, hatte dies leider kein gutes Ende.Wir haben das Soll erfüllt, trotz deutlich stärkeren Gegnern (>200 DWZ-Punkte) an Brett 2-4 und wünschen der 1. Mannschaft viel Glück im Achtelfinale der BPMM!

BMM Runde 7 – 3 grandiose Siege und eine Pleite

Empor 2,3 und 5 mit Kantersiegen und bei Empor4 läuft es die ganze Saison nicht.
Hier die Ergebnisse:
Klasse 1.1 – Empor 2 – SV Turbine Berlin 1               6,5:1,5
Klasse 2.3 – Empor 3 – SK König Tegel 5                        6:2
Klasse 2.4 – Empor 4 – SV Königsjäger Süd-West 3 1,5:6,5
Klasse 3.2 – Empor 5 – SG Eckturm 2                             7:1
2 Runden vor Schluss gab es einige Vorentscheidungen. Empor 2 liegt an 2. Stelle und hat noch die Chance aufzusteigen. Bei Empor 3 dürfte der Aufstieg schon sicher sein. Bei Empor 4 riecht es nach Abstieg. Und bei Empor 5 ist nach diesem Sieg sogar der Aufstieg noch machbar. Nach der nächsten Runde sehen wir schon klarer.

BMM Runde 7 – 16. Februar – Heimspiele

Für Empor 2 und 3 gilt es, die vorderen Plätze zu verteidigen. Empor 4 hat Nachholebedarf und Empor 5 kann locker in den Wettkampf gehen.
Hier die Ansetzungen:
Klasse 1.1 – Empor 2 – SV Turbine Berlin 1
Steinhaus im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Klasse 2.3 – Empor 3 – SK König Tegel 5
Klasse 2.4 – Empor 4 – SV Königsjäger Süd-West 3
Klasse 3.2 – Empor 5 – SG Eckturm 2
Spielort für Empor3-5: Schachcafe „en passant“, Schönhauser Allee 58
Allen viel Erfolg!

Letzte Ausfahrt genutzt

Empor schlägt Kreuzberg 5:3

Nach den verherrenden Ergebnissen der letzten drei Runden, teilsweise selbst verschuldet, hatte die Mannschaftsleitung beschlossen das beste Pferd aus dem Stall zu holen, um den Bock umzustoßen. Trotz strategisch fehlerhafter Eröffnungsbehandlung konnte Felix durch sehr ideenreiche Spielweise eine bessere Stellung erreichen, leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Trotzdem eine gute Leistung von unserem Junior-Jugendtrainer. Bravo!. Der frischgebackene U-16 Meister Daniel (Herzlichen Glückwunsch !) scharte auch schon mit den Hufen, aber sein Gegner kam nicht, gute Besserung an dieser Stelle. 1:1. Elisas und Thomas Remispartien egalisieren sich insoweit, als dass Weiß in beiden Partien nicht ganz das Maximum rausgeholt hat (+3 und +3). 2:2. Zu den beiden Großkalibern, gesellt sich langsam noch ein mittelgroßes Kaliber namens Jonas dazu; nachdem ich ihm ein Remis verboten hatte, weil er ja gerade so schön im Rollen ist, gewann er, leider habe ich von der Partie nichts mitbekommen. Karsten gewann eine technisch perfekte Partie, eigene Bauernmehrheit betont und Spiel gegen den gegnerischen Läufer, kein Meckern der Engine. Marco hingegen gewann eine hochkomplizierte Partie mit tollen taktischen Motiven, laut Engine stand er auch nie schlechter. Thomas Jahn sagte nur:“ Eine Partie mit drei positionellen Bauernopfern habe ich noch nie gesehen!“ Jetzt zu meiner Patzerei, nachdem ich vollständigen Ausgleich nach der Eröffnung erreicht hatte (00.2), führte ich so ungefähr den einzigen Zug aus, den man nicht spielen durfte, und es kam dieses Blockadeopfer aus dem Igel mit Sd5 zum Tragen, was ich schon in tausend Schachzeitungen mal gesehen habe, OK bißchen lachen und Verluststellung mit D,T gegen D,T mit Minusbauern und kaputter Königsstellung möglichst lange spielen. Dann aber tauschte mein Gegner fehlerhaft die Damen, macht man natürlich nicht in dieser Konstellation, siehe z.B. die berühmte Matchpartie aus Aljechin-Capablanca, und es entstand ein remisiges Turmenspiel.

1…Ke7??, hier zählt das allgemeine Prinzip der Königsaktivierung gar nichts, schlimmer noch, Weiß bekommt die Zeit den eigenen König mit Kf2 und Ke3 ins Spiel zu bringen. Nach 1…a4! werden die weißen Bauern aufgesplittert und aufgelöst. Die Großrechner bleiben bei +0,56 stehen, ein sicheres Indiz für Remis. Gut, wenn man nach zwei Doppelfragezeichen gegen einen starken Mann wie Robert Glantz verliert ist dass dann auch in Ordnung. Alles zusammen: 5:3. Wenn wir noch irgendwas wollen, müssen nun die letzten drei Matche gewonnen werden.

Daniel und Nikolai sind Berliner Meister !

In der Altersklasse U16 hatte Daniel Sulayev den Titel mit beeindruckenden 100% bereits vor der letzten Runde sicher – es folgte noch ein Remis gegen den Setzlistenzweiten Niclas Hommel. 

In der u12 trennten sich Bagrat Torosyan und Chinguun Sundui in der letzten Runde Remis, während Nikolai gegen Jarne Ruddat gewann – Damit wird Nikolai Nitsche nach spannendem Turnierverlauf mit einem halben Punkt Vorsprung Berliner Meister in der u12!

Herzlichen Glückwunsch unseren beiden Titelträgern!

Zu den beiden neuen Titelträgern kommen weitere Erfolge:

U12: Max Freude wird Berliner Vizemeister (5.0 aus 7) hinter Bao (SV Mattnetz) – erst das direkte Aufeinandertreffen in der letzten Runde brachte die Entscheidung
U18: Julian Nöldner (Empor / SF Nord-Ost) Berliner Vizemeister (6.0 aus 7! – diese Punktzahl reicht normalerweise für den Titel – aber Maxmimilian Mätzkow ist ja aus Brandenburg zum SC Kreuzberg gewechselt)
U16: Luca Mankel (Empor/Friesen Lichtenberg) wird Berliner Vizemeister mit 5 aus 7 bei nur einer Niederlage gegen Daniel.
U10: Paul Freude, lange vorn mit dabei , unterlag in der Schlussrunde bem neuen Berliner Meister Luca Theviot (SK Caissa Hermsdorf-Frohnau) und wurde so auch von dem superjungen Ennio Rodriguez Klasen (SK International) überholt.

Für die Deutsche Einzelmeisterschaft 2020 in Willingen qualifizierten sich folgende Empor-Spieler: Daniel Sulayev, Max Freude, Nikolai Nitsche und Paul Freude. Weitere Ergebnisse von Empor-Spielern im Finale der BJEM:

U14: 6. Alexander Doraszelski 2.5 7. Stefan Ellert 2.0
U12: 9. Luke Jiang 2.0 (Luke ist aus dem jüngeren Jahrgang und kann auch im kommenden Jahr noch in der u12 spielen)

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Bilder von der BJEM: Weiterlesen