Pokal-Hammer

Empor schlägt Pankow mit 3:1 im Pokal

Reise ans Ende der Welt: Raphael konnte um 9:57h telefonisch erreicht werden, allerdings im Bett. Zum Glück war Super-Hansi als eingeplanter Coach vor Ort und hatte wohlweislich, seine jahrzehntelange Erfahrung ausspielend, die Meldung nur auf 1 und 4 ausgefüllt. Nachdem Raphas Ausfall klar war, sprang er wie eine Katze ins Loch. Das dritte Brett war so erschüttert, dass es gar nicht erst erschien. 1:0. Julian konnte mit einem verzögerten Uhlmann-Manöver in einer Wild-West-Partie seinen Gegner aufs Kreuz legen. 2:0. Jetzt galt es, nur noch ein Remis abzugreifen. Jonas hatte ein unverlierbares Endspiel auf dem Brett, im Mannschaftssinne wurde
hier nichts mehr riskiert und das Weiterkommen unter Dach und Fach gebracht. Marco spielte die Eröffnung wieder erstklassig, übersah in Zeitnot leider einen tückischen Konter, der einen Bauern kostete. Das reichte allerdings nicht, sofort wurde eine Festung aufgebaut und das Läuferendspiel für Remis erklärt. 3:1.
Wir sind gespannt aufs Halbfinale.

Die Grundschule am Kollwitzplatz ist Deutscher Grundschulmeister 2017!

Das ausschließlich aus Spielern des SV Empor Berlin bestehende Team der Grundschule am Kollwitzplatz ist Deutscher Schulschachmeister 2017!

Mit einem aufregenden 2:2 endete die – psychologisch nicht einfache – letzte Runde der DSM in der Wettkampfklasse Grundschulen (Friedrichroda 14.-17.5.2017).  Das bis dato punktgleiche Team der Erich-Kästner-GS (ebenfalls aus Berlin!) unterlag sogar knapp. Damit stand nach 11 schweren Spielen fest: Die Grundschule am Kollwitzplatz Berlin ist mit 0,5 Brettpunkten Vorsprung Deutscher Meister!  Die Sieger: Yari Monninkhoff, Max Freude, Luca Müller, Anton Cheptou, Benjamin Pauls und Ben Breuer.

Herzlichen Glückwunsch!

vorn v.l.n.r.: Max und Benjamin, hintere Reihe: Yari,Luca,Ben,Anton

Als Betreuer war mit Frank Kimpinsky auch der Trainer dieser Trainingsgruppe (den Mattfüchsen) dabei.

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Platz 6 in der Jugendbundesliga, Herzschlagfinale um die Quali zur DVM U20

Die Jugendbundesliga-Saison 2016/17 endete am 13./14.5. mit der zentralen Endrunde, in deren Rahmen die letzten beiden Runden ausgetragen wurden, Ausrichter Königsjäger Süd-West.

Empor U20, Brett 3-6

Während sich für uns nach der Niederlage zuvor in Runde 7 (gegen Mattnetz) der Blick nach oben erledigt hatte, war theoretisch der Abstieg noch möglich. Zita Spandau, vor Jahren schon mal nach Abwägung der Kosten in einer letzten Runde innerhalb einer Endrunde nicht angetreten, stellte nur 4 Leute auf – so was ist absolut unsportlich und sollte unterbunden werden – 5 Jahre Spielsperre in der JBL wäre aus meiner Sicht  angemessen … Die Zita-Spieler, die da waren, kämpften jedoch unverdrossen und holten einen Sieg und ein Unentschieden! Dennoch siegten wir 4,5 – 1,5 und landeten im „Niemandsland der Liga“. Fast alle vor uns platzierten Teams konnten noch von der Qualifikation zur DVM U20 träumen, wozu Platz +2 berechtigten.

Dramatisches Finale – hatte es der Staffelleiter Jan Krensing geahnt? Er wies noch am Vorabend auf die Wertung bei Punktgleichheit hin:

 1) die Mannschaftspunkte
          2) die Brettpunkte
          3) der direkte Vergleich
          4) die Anzahl der als gewonnen gewerteten Partien
          5) Berliner Wertung der gesamten Saison
          6) das Los\"

Na ja, ganz so weit ging es dann doch nicht, aber erst die 4. Wertung entschied – GEGEN den SV Mattnetz, und FÜR den USV Potsdam, der im Laufe der Saison eine Gewinnpartie mehr aufweisen konnten (Bei der war bei der Endrunde 2015 bei Best-Sabel war USV Halle das glückliche Team, nachdem Maxim Nitsche-Hahn in Zeitnot noch ein Remis gegen AE Magdeburg schaffte!). Wir spielten 3:3 gegen den USC Magdeburg (Siege durch Nikolai und Kyrill, Remis an 1 und 2 durch Jakob und Fabian). Das bedeutet Platz 6 und für die Statistik „Berliner Vizemeister U20“.

» Ergebnisse und Tabellen Jugendbundesliga Nord Staffel Ost 2016/17

Die Schachspieler des SV Empor Berlin trauern um Matthias Salz

Matthias Salz

Mit Bestürzung haben wir Kenntnis erhalten vom Tod unseres noch so jungen Schachfreundes Matthias Salz (21).Traurigkeit erfüllt unser Herz und hilflos versuchen unsere Gedanken das Unbegreifliche zu ergründen. Sie fragen nach dem Sinn und wollen diese Endgültigkeit nicht fassen.

Alle Schachfreunde unseres Vereins und der Vorstand der Schachabteilung wollen in diesen,  besonders für die Familie schwersten Stunden hiermit ihre tiefe und innige Anteilnahme ausdrücken.

Matthias war seit 2010 Mitglied in unserem Verein SV Empor Berlin. Das Schachspiel, dem sein Wirken und Schaffen galt, war viele Jahre für Matthias ein wichtiger Lebensinhalt. Schnell wurden seine herausragenden Fähigkeiten und sein Talent von den Trainern erkannt und gefördert. So war die sportliche Entwicklung vorgezeichnet. Er spielte viele Jahre sehr erfolgreich in der ersten und zweiten Mannschaft sowie in unserem Jugendbundesliga-Team U20. Das Team der Jugendbundesliga wurde 2012 mit ihm Nordostdeutscher Mannschaftsmeister. Mit der ersten Mannschaft schaffte er den Aufstieg bis in die Oberliga.

Wir haben Matthias gerade noch als ausgezeichneten Schachspieler und Kämpfer in Erinnerung, wie er beim letzten Mannschaftskampf der Saison Ende März mit seinem Sieg entscheidend zum Aufstieg beitrug. Mit seiner Zuverlässigkeit, seinem Kampfgeist und seiner freundschaftlichen, kameradschaftlichen Art wird Matthias uns Allen und besonders seinen guten Freunden und Mannschaftskameraden stets unvergessen in Erinnerung bleiben.

Die Mutter von Matthias würde sich sehr freuen, wenn Verein und Schachfreunde Matthias die letzte Ehre erweisen würden. Jeder ist willkommen, der bei der Beerdigung und/oder dem anschließenden Zusammensein dabei sein möchte.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 16. Mai um 14 Uhr auf dem Evangelischen Domfriedhof, Liesenstraße 6 (10115 Berlin-Mitte) statt.

Vorstand der Abteilung Schach,
Bernd Jankowiak, Frank Kimpinsky, Andreas Munke, Carl-Rudolf Witzke

2 Pokale beim 10. Turnier der Schachfreunde Nordost Berlin!

Zum Jubiläums – Kinder/Jugend-Turnier – am 29.04.2017 der Schachfreunde Nordost Berlin erhielten wir eine Einladung. Gerne waren wir mit 6 Spielern wieder dabei. Ausgezeichnete Bedingungen, tolle Freizeitangeboten und eine ausgezeichnete gastronomische Versorgung fanden wir im Jugendclub  vor. Gespielt wurden 7 Runden bei einer Bedenkzeit von 20 Minuten/Partie.

2 Turniergruppen gab es:
Gruppe 1 (Jahrgänge 2007 – 2010): 35 Teilnehmer
Yari Monninghoff, Paul Freude, Namiq Dadasov und Anton Cheptou
Gruppe 2 (Jahrgänge 2006 und älter): 32 Teilnehmer
Luca Müller und Constantin Albrecht
Bei der Siegerehrung wurden die Gruppen nach Jahrgängen nochmals geteilt.
In Gruppe 1 dominierte Yari. Er spielte stark, gab sich keine Blöße, gewann alle 7 Partien und wurde damit klarer Turniersieger!

Den 4. Platz sicherte sich Anton mit 5 Punkten und Namiq kam auf 4 Punkte – hier war wohl noch mehr drin. In der Gruppe 1B trumpfte unser 6-jähriger Paul stark auf. 4 Punkte aus 7 – Platz 2! Er musste sich bei den Älteren durchsetzen u.a. hatte er Yari zum Gegner.

In der Gruppe 2 gab es klare Favoriten mit den DWZ-starken Julian Nöldner (Nord-Ost) und Niclas Hommel (TSG). Im Gesamtergebnis gewann Julian souverän alle 7 Partien. Auf Platz 2 schob sich noch Tim Buschmann. Constantin wurde in diesem Feld mit 4,5 Punkten Vierter.
Bei den Jüngeren in dieser Gruppe spielte Luca wacker mit, er erreichte 4 Punkte. Zum Treppchen reichte es aber nicht. Der Sieger Emil Gutewort von NordOst hatte aber nur ein Pünktchen mehr auf sein Konto.

Zur Siegerehrung kam extra der Präsident des Berliner Schachverbandes Carsten Schmidt vorbei. Alle Spieler erhielten eine Erinnerungsmedaille. Insgesamt kann man nur von guten Leistungen unserer Teilnehmer berichten. Ein 1. Platz, ein 2. Platz und 2x Platz 4, das kann sich sehen lassen. Allen hat das Turnier gut gefallen. Danke den Organisatoren von den Sfr. Nord-Ost für die Einladung, besonders an Wilfried Schlief und Klaus Welke. Die gastronomische Versorgung der Teilnehmer ließ keine Wünsche offen.

» Fotos vom Turnier:

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BJMM U12 – Keine Medaille, aber Platz 4 und 5 (!) für Empor

Die Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaft wurde an zwei recht weit auseinander liegenden Wochenenden (1./2. und 22./23.4.) mit 17 Mannschaften ausgetragen. Lange Zeit kämpfte Empor 1 in der U12 ganz „oben“ mit.  In der vorletzten Runde gelang ein wichtiges 2:2 gegen den SV Mattnetz (vorn mit dem Deutschen U10-Meister Bao Anh le Bui und dem Berliner u12-Meister Nico Antonio Schauties). In der letzten Runde ging es dann gegen die Schachfreunde Nord-Ost, immerhin mit dieser Aufstellung der amtierende Deutsche Meister U10 und Berliner Titelverteidiger in der U12.

Max versucht es mehr als 4h, gegen Felix zu gewinnen. Eine Geduldsprobe für die wartenden Spieler und auch die längst eingetroffenen Eltern….

Max hat alles versucht! Nach 4 Stunden und 5 Minuten endete die Partie gegen Felix Beck aber leider nur Remis – Endstand 2:2! Fazit: Mit 10:4 Mannschaftspunkten blieb uns im hochkarätigen Feld damit nur der undankbare vierte Platz – dennoch bei Setzlistenplatz 6 ein Erfolg! Bei vier Siegen, zwei Unentschieden (SV Mattnetz und Sfrd. Nord-Ost) unterlag das Team um Nikolai Nitsche, Ludwig Beer, Conrad Eulenstein, Max Freude (Ersatz: Yari Monninkhoff) nur gegen den Dritten, die Schachpinguine Berlin.

Mit zwei Siegen zum Turnierende belegte Empor 2 (auf 13 gesetzt) einen ausgezeichneten Platz 5 – ganz dicht hinter der Ersten und ist damit das mit Abstand beste Reserveteam aller teilnehmenden Vereine.
An den vorderen Brettern spielten Yari Monninkhoff und Luca Müller. Zu weiteren Einsätzen kamen Namiq Dadasov, Anton Cheptou, Paul Freude, Johann Eulenstein, Jakob Altmann, Ben Schlösser sowie je einmal Ben Breuer, Ulysses Masch und Danilo Urbschat.

» Zum Abschlussbericht auf der Homepage der Schachjugend in Berlin

Brett Teilnehmer TWZ S R V Punkte Buchh SoBerg
1. SC Borussia Friedrichsfelde I 1369 6 0 1 12 – 2 52.0 19.5
2. Sfr. Nord-Ost Berlin 1450 4 3 0 11 – 3 62.0 20.5
3. Schachpinguine Berlin I 1467 5 1 1 11 – 3 62.0 19.0
4. SV Empor Berlin I 1337 4 2 1 10 – 4 52.0 19.0
5. SV Empor Berlin II 930 4 1 2 9 – 5 45.0 16.0
 (17 Mannschaften)