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17 Mannschaften aus den 8 Bundesländern – Schleswig Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Sachsen Anhalt und Berlin kämpften um den Titel Norddeutscher Vereinsmeister 2012. Der Spielsaal befand sich auf dem Regattagelände in Berlin-Grünau. Zur ersten Runde wurden alle Teilnehmer auf der großen Anzeigetafel der Regattastrecke begrüßt. Wir standen auf der Setzliste an Stelle 14. Zur Mannschaft gehörten 4 Spieler sowie ein Ersatzspieler.
Unser Team: Fabian Alcer (2.v.l.), Jakob Scheinhütte (nicht im Bild), Floyd Schmid (3.v.r.), Alexander Korzec (2.v.r.) und Maxi Fischer. Als Betreuer waren Hansi Meißner (rechts) und Bernd Jankowiak (links) mit von der Partie.
Gespielt wurden 7 Runden Schweizer System vom 6.-9. September 2012 (Donnerstag bis Sonntag). Früh aufstehen hieß es für die Berliner Mannschaften, die nicht vor Ort wohnten. Spielbeginn 8.30 Uhr, Sonntag sogar 8.00 Uhr und die S-Bahn mit einer Störung am Sonntag wäre uns beinahe zum Verhängnis geworden. Norddeutscher Meister wurde der SV Lingen mit 13:1 Punkten vor dem Hamburger SK (11:3) Punkte.
Wie lief es bei uns? In Runde 1 und zwei mussten wir auf Jakob verzichten, der noch auf Klassenfahrt war. Der erste Tag war nicht berauschend. Gegen den amtierenden Deutschen Meister u16 Stader SV wurde 4:0 verloren. Diese Mannschaft mit ihren 4 Spielern hatten etwa 1000 DWZ-Punkte (!) mehr auf ihr Konto, aber lange waren die Partien ausgeglichen und ein Remis möglich. Am Nachmittag stand das Berliner Duell gegen den Treptower SV auf dem Programm. Hier ging es klar mit 3:1 für Treptow aus, wobei Maxi ein halbes Pünktchen mehr auf der Schippe hatte.
Für den nächsten Tag hatten wir uns einiges vorgenommen. Ein Freilos zur 3. Runde war zwar nicht ideal, aber immerhin gab es so 2 Mannschafts- und 4 Brettpunkte. Dann begann unsere Aufholjagd. Zunächst musste USV VB Halle dran glauben – 3,5;0,5 Sieg.
Am dritten Tag geriet der SV Rüdersdorf mit dem gleichen Ergebnis unter die Räder. Danach war der KSV Rochade Göttingen unser Gegner. Hier hatten unsere Spitzenbretter Fabian und Jakob nicht die richtigen Mittel gefunden und wir unterlagen leider 1:3. Zu Beginn des Schlussspiels gegen Königsspringer Hamburg waren für uns bereits 20 Minuten verloren (S-Bahn). Die Hamburger saßen uns arrogant und unsportlich gegenüber, ihr Beginn an zwei Brettern: 1.a3. Ein im Verhältnis schnelles 4:0 für uns war die richtige Quittung.
In der Gesamtbilanz ein beachtlicher Platz 7 mit 8:6 Punkten – und das bei Setzlistenplatz 14! Damit waren wir sogar die beste Berliner Mannschaft. Grün-Weiß Baumschulenweg – die 3. Berliner Mannschaft (Setzplatz 3) – hatte einen schweren Stand und rangierte sich auf Platz 10 ein.
Ein besonderes Lob in unserer Mannschaft verdient Maxi. Ihre Einstellung, ihre Kämpfernatur war beispielgebend für alle anderen. Mit 2 Siegen, 2 Remisen und einer Niederlage bei ihren 5 Einsätzen trug sie zu unserem guten Mannschaftsergebnis bei. Floyd spielte unauffällig und solide. Unsere Spitzenleute kamen bei Hansis Analysen nicht immer gut weg. Für Alexander ging es darum, weitere Spielpraxis zu sammeln – im Laufe des Turniers waren erste Steigerungen erkennbar.
Dem Berliner Schachverband und dem Jugendausschuss ist zu danken für die Auswahl der Spielstätte und der gelungenen Organisation. Wann hat man schon vom Spielsaal einen so herrlichen Blick auf die Dahme mit ihrer Regattastrecke, den Müggelbergen sowie in Richtung Köpenick. Größtenteils schönes Sommerwetter dazu, da kommt man ins Schwärmen. Einige Bilder von diesem Turnier habe ich zusammengestellt. Weitere Informationen, Ergebnisse, Tabellen und Bilder sind auf der Seite des » Berliner Jugendausschusses zu finden.
Bernd Jankowiak
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