Sander mit 6,5 aus 7 für das Berliner U14-Finale qualifiziert!

Zwei Wochenenden müssen die u10, U12 und U14-Spieler bei jeder der beiden Vorrunde der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft (BJEM) investieren. Als Lohn winkt für die stärksten Spieler einer der 2-3 Qualifikationsplätze für das Finale in den Februarferien und natürlich die Aussicht auf DWZ-Zuwächse oder das erstmalige Erlangen einer DWZ. In Vorrunde Nr. 1 (September/Oktober) qualifizierten sich von Empor Paul Freude (u10) und Ludwig Beer (U14). Daniel Sulayev (U14) und Nikolai Nitsche (u10) haben einen Freiplatz für das Berliner Finale bekommen.

BJEM 2018 2.Vorrunde – In den Pausen gings, na klar, weiter mit Schach…

Bei der 2.Vorrunde (11./12. und 25./26.11. im Andreas-Gymnasium Friedrichshain) war Empor mit 17 Spielern dabei (4 x U14, 6 x U12 und 7 x U10). Drei weitere Spieler traten am 11./12.11. beim vierrundigen Jugendherbstopen A an, wobei dort keine Bäume ausgerissen wurden (Conrad Eulenstein 2,5 aus 4, Oliver Ellert 2,0 und Paul Freude 1,5 aus 4).

U14 (Jg. 2004/2005): Sander Breitzmann siegte deutlich mit 6,5 aus 7 Punkten und sicherte sich so den erwarteten Startplatz im Berliner Finale (8 Spieler, Jeder gegen Jeden), wo ja mit Daniel Sulayev und Ludwig Beer zwei weitere Empor-Spieler warten. Auch Janek Fricke spielte munter mit und belegte mit 5 aus 7 einen ausgezeichneten 4 Platz (+ 80 DWZ!). Außerdem traten Danilo Urbschat (4 aus 5) und Ulysses Masch (3 aus 5) von der „Offenen Trainingsgruppe” an. Beide schlugen sich ebenfalls wacker – Danilo punktete dabei mehrfach auch gegen nominell stärkere Spieler (+126 DWZ!).

U12 (Jg. 2006/2007): Zwei Jahrgänge, die in Berlin eine enorme Leistungsdichte bis hin zur Deutschen Spitze aufweisen. Sich hier für das Berliner Finale zu qualifizieren, bedeutet schon eine Menge! Von unseren Kandidaten sah ich nur Max Freude in der erweiterten Spitze dieses Feldes. Vor der letzten Runde noch ungeschlagen (3 Siege, 3 Remis) unterlag er jedoch in einem Spiel mit beiderseitigen Chancen dem führenden Andranik Movsisyan und rutschte noch auf Platz 8 ab. Für Max heißt es künftig, die vorhandenen Chancen zu nutzen und dabei auch mal ein wenig mehr „auf Risiko” zu gehen. Vielleicht wird es etwas im kommenden Jahr? Erneut aufwärts ging es für Alexander Doraszelski: 4,5 aus 7, Platz 9 und weitere ca. 50 DWZ-Punkte sind der verdiente Lohn. Auch Stefan Ellert lag lange Zeit mit vorn, aber die Niederlagen in den Runden 6 (gegen Artem, unnötig!) und 7 vereitelten sämtliche Quali-Chancen. Weiter von uns mit dabei: Anton Cheptou 3.0, Namiq Dadasov 3.0 (spielte nur 5 Runden, die aber recht gut!) und Ben Breuer 2.5, die allesamt auch nächstes Jahr noch in dieser AK dabei sind. Luca Müller und Yari Monninkhoff nahmen nur an der 1.Vorrunde teil.

U10 (Jg. 2008 und jünger): Unsere 2008er Spieler rissen keine Bäume aus: Benjamin (nach längerer Pause wieder dabei – Platz 24), Johann (nur Runde 1-5, Platz 29) und auch Jakob (Platz 20) spielten deutlich unter den Erwartungen. Doch halt: Unser neuestes Mitglied Pien Gross holte mit erfrischendem Spiel 4 Siege (Platz 15) und dabei war sogar noch mehr drin! Gut, dass wir uns nicht für das DWZ-lose Jugendherbstopen entschieden haben, denn Piens Einstiegs-DWZ wird bei respektablen 956 Punkten liegen! Mit dabei waren auch unsere (neben Paul) drei u8-Spieler, für die dieses Turnier vor allem das Sammeln von Erfahrung auf dem Weg zur DVM u10 (27.-29.12. in Magdeburg) bedeuten sollte. Bei Luke hatte ich insgeheim die Hoffnung, dass es für einen Platz unter den ersten Drei und damit für die Finalqualifikation reichen würde,  aber noch hat es nicht gereicht – trotz teilweise sehr guter Partieanlage (4 aus 7, Platz 14). Jona zeigte sich leicht verbessert; so sah ich zwei sehr gute Partien, leider eine davon mit dem „falschen“ Ergebnis und Grundreihenmatt. Bei Leo ging es auf und ab. Er muss versuchen, nicht nur mitzuspielen und sich „schön aufzubauen” – er muss den Gegnern Probleme stellen und sie zu Fehlern zwingen.

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