Kategorie-Archiv: Aktuelles

Ausschreibung zur BMM 2020/21

Hallo Emporianer,

hier, unter folgenden Link, die Ausschreibung zur BMM 2020/21 mit einer Sonderregelung ohne Auf- und Abstieg.

Link zur Ausschreibung für die BMM 2020/21:
https://www.berlinerschachverband.de/files/bsv/termine/uploads/Ausschreibung_BMM_20-21.pdf

Für die Meldung einer Mannschaft (4 Spieler plus bis zu 8 Ersatzspieler), 7 Runden Schweizer System, bitte ich Euch, sich kurzfristig, bis spätesten 27.12.20 bei mir per Mail oder telefonisch zu melden. Entsprechend der eingegangenen Interessenten werde ich 1 oder 2 Mannschaften melden. Pro Mannschaft muss sich dann 1 Spieler als Organisator (Mannschaftsleiter) zur Abwicklung der Wettkämpfe bereit erklären. Spielberechtigt sind alle für die Saison 2019/20 zur BMM gemeldeten Spieler plus eventueller Neuzugänge. Die Hygieneregeln werden entsprechend der zum Spieltermin geltenden Vorschriften eingehalten. Unsere Mannschaften spielen bei Heimrecht im „en passant“.

Bitte beachtet das die vorgegebenen Termine nur entsprechend der dann geltenden Corona-Regelungen eingehalten werden können. Verschiebungen sind eventuell notwendig.


Bei Rückfragen stehe ich Euch gern zur Verfügung.

Schöne Weihnachtstage und herzliche Grüße,

Rudi / 0179-6265021 oder 030 5411711

Beitragsanpassung zum 01.01.2021

Beitragsanpassung zum 01.01.2021 des SV Empor Berlin e.V. Abt. Schach

Lieber Schachfreund / in,

leider ist es zwingend notwendig die Beiträge unserer Vereinsmitglieder zum 01.01.2021 anzupassen.

Zum 1. werden die Mindestbeiträge, welche für die Bestätigung der Gemeinnützigkeit, seitens des Landessportbundes festgelegt werden, erhöht.

Zum 2. wurde um den Geschäftsbetrieb des Vereins aufrecht erhalten zu können, als Beschluss des Gesamtvereins, ein hauptamtlicher Geschäftsführer (Halbtags) eingestellt. Diese zusätzlichen Kosten werden auf die einzelnen Abteilungen umgelegt und können von uns als Schachabteilung nur durch eine Beitragserhöhung aufgefangen werden.

Folgender Vorschlag wurde vom 1. Vorsitzenden und Finanzverwalter der Schachabteilung, Carl-Rudolf Witzke erarbeitet und zur Beschlussfassung am 09.11.2020 den Vorstandsmitgliedern vorgelegt.

Beitragsvorschlag, gültig ab 01.01.2021:

Jugend (unter 18 Jahre) Grundbeitrag mtl.: 7,00 € Zusatzbeitrag: 2,00 € Gesamtbeitrag: 9,00 € mtl. 1/4 J. 27,00 €
Jugend (über 18 Jahre), und Studenten Grundbeitrag mtl.: 9,00 € Zusatzbeitrag: 1,00 € Gesamtbeitrag: 10,00 € mtl. 1/4 J. 30,00 €
(jeweils ohne eigenes Einkommen)
Rentner Grundbeitrag mtl.: 9,00 € Zusatzbeitrag: 1,00 € Gesamtbeitrag: 10,00 € mtl. 1/4 J. 30,00 €
Vollzahler Grundbeitrag mtl.: 9,00 € Zusatzbeitrag: 2,00 € Gesamtbeitrag: 11,00 € mtl. 1/4 J. 33,00 €
Sozialhilfe Bezieher Grundbeitrag mtl.; 6,00 € Zusatzbeitrag: 0 € Gesamtbeitrag: 6,00 € mtl. 1/4 J.18,00 €

Viele Grüße, eine schöne Weihnachtszeit, so wie ein gutes neues Jahr 2021,

wünscht Euch die Abteilungsleitung -Schach-

Carl-Rudolf Witzke
Abteilungsleiter – Schach
Tel. 030 / 54 11 7 11, Mobil 0179-62 65 021 / crwitzke [at] nexgo [dot] de

Bei Rückfragen meldet Euch bitte bei mir! 

Empor-Weihnachtsblitz (online) am 15.12.

Wir bleiben dabei – auch in diesem Jahr findet wieder ein Empor-Weihnachtsblitzturnier statt!

  • Termin: Dienstag, 15.12.2020
  • Beginn: 18 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden
  • Modus: 9 Runden Schweizer System
  • Spielort: lichess.org – Vorherige Anmeldung als Mitglied bei Empor ist Voraussetzung!
  • Turnierraum: https://lichess.org/swiss/lXN7mm7x
  • Turnierleiter: Carsten Schmidt
  • Weitere Infos folgen per Mail

Viel Spaß und viel Erfolg!

Deutscher Vizemeister 2020: Nikolai Nitsche!

Mit ausgezeichneten 5.5 Punkten aus 7 Partien und nur einer Niederlage gegen den Deutschen Meister belegt Nikolai Nitsche in der Altersklasse u12 einen hervorragenden 2.Platz!  Nikolais Partien waren durchweg auf hohem Niveau – auch die Niederlage in der vorletzten Runde gegen den Favoriten Sreyas Payyappat (ELO 2140) in einer aktiv geführten, spannenden Partie konnte Nikolai nicht aus der Bahn werfen. Herzlichen Glückwunsch, Nikolai!

» Abschlusstabelle u12

AK u16 Platz 7 » Daniel Sulayev
AK u14 Platz 38 » Max Freude
AK u12 Platz 2 » Nikolai Nitsche
» Übersicht alle Berliner Teilnehmer

» Einige Bilder von der DEM

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Frühe Brücke, späte Brücke

Gestern in Norwegen entstand nach dem 51. weißen Zug eine Endspielstellung zwischen den Super-GMs Duda und Aronian, bei deren

SaZ, Quo vadis Turm?

Einschätzung alle falsch lagen, na gut mit den Tablebases natürlich easy, egal trotzdem lehrreich. Schwarz spielte 51...Th7  und nun hätte der unverzügliche Vormarsch des a-Bauern mit 52.a4 das Remis gesichert. Schwarz nimmt zwar die Lucena-Formation ein, aber erst mit dem wB auf a6, mit einem Gegenbauern auf der Sechsten gewinnt sie dann nicht mehr, wegen der Drohung a7, weil der brückenbauende Turm ja irgenwie den a-Bauern aus dem Auge lassen muß, um seine Brücke zu bauen. Der einzige Gewinnzug ist 51…Th5. Wenn Weiß auf a5 opfert, gelangt der wT nach a2 und es fehlt eine Linie für den Flankenangriff, Ansonsten droht ganz platt Te5, mit dem wKg3 zieht der e-Bauer mit + ein. In weiteren Abspielen steht der a-Bauer sehr ungünstig (Tb6-b1-a1+Bauer a4, 4 Züge für einen halben Flankenangriff über a1-a3). 

Von einer Lösung, einem Mini Bug und einer echten Fesselung

Das ist die Lösung, die über Chessbase ausgegeben wird:

1.Dxf7+ Kh8 2.Dg8+ Kxg8 3.Ld5+ Kh8 4.Sgf7+ Kg8 5.Sxh6+ Kh8 6.Shf7+ Kg8 7.Se5+ Kh8 8.Sg6+ Sxg6 9.Txh7+ Kxh7 10.Th1+ Sh4 11.Txh4+ Kg6 12.Lf7#

Richtig und trotzdem falsch, es heißt u.a. in FIDE, C.10: „Falls zwei gleichartige Figuren auf dasselbe Feld ziehen können, wird die Figur, die gezogen wird, wie folgt angegeben, …“ Genaueres dann bis C.10.3.2.
Wenn man sich nun die Stellungen nach 3…Kh8 und nach 5…Kh8 ansieht wird man feststellen müssen, dass die genauere Ausweisung mit 4.Sgf7+ und 6.Shf7+ falsch ist und somit gegen FIDE C.10-C.10.3.2 verstößt, da der andere Springer auf d6 ja echt gefesselt ist und somit gar nicht ziehen kann; richtig ist also 4.Sf7+ und 6.Sf7+. Da sich dieser Mini Bug durch sämtliche Schachdatenbanken, Schachprogramme, Schachbuchverlage und Schachzeitungen durchzieht, einzig beim Falken-Verlag habe ich eine teilweisige Korrektur festgestellt, kann man hier vielleicht doch aufgrund seines weltweiten Umfanges, von einem größeren Bug sprechen.

Impressionen vom Verbandstag

Am 31. August 2020 fand nun endlich der lang ersehnte Verbandstag statt, der aufgrund von Corona um mehrere Monate verschoben werden musste.

Getagt wurde in der Aula der Max-Taut-Schule. Hier hatten wir einen sehr schönen großen Raum zur Verfügung. Allerdings kamen wir auch hier nicht an den Corona-Maßnahmen vorbei. Vorbildlich mussten wir uns auch hier mit Namen, Adresse und Telefonnummer anmelden. Und das in meinem Fall gleich dreimal, da ich nicht nur Empor vertreten durfte, sondern auch ein letztes Mal als Referentin für Frauenschach erschien. Das dritte Autogramm gab es dann für die Schule, damit die Verantwortlichen der Schule wussten, wer zu diesem Zeitpunkt in der Aula war.

An Desinfektionsmittel wurde auch nicht gespart.

In der Aula hatte jeder einen großen Tisch mit sehr viel Abstand zum nächsten Tisch für sich allein. Wollte man sich von seinem Tisch wegbewegen, so galt natürlich wieder die Maskenpflicht. Also alles wie im Restaurant 🙂

Nun konnte der Verbandstag starten (mit nur 20 min Verspätung). Allerdings sollte es einer der kürzesten Verbandstage aller Zeiten werden, da es nicht zu vielen Diskussionen kommen sollte. Anträge gab es nicht, das Präsidium wurde entlastet. Nun sollten viele Ämter neu besetzt werden. Der „Präsi“ Carsten Schmidt legte in diesem Jahr sein Amt nieder, ebenso wie der Landesspielleiter und viele andere Referenten. Auch ich legte mein „Amt“ als Referentin für Frauenschach nieder, welches ich nun für eine gefühlte Ewigkeit ausgeübt habe. Zeit für frischen Wind 🙂

Die Wahlen liefen alle ab wie „geplant“. Für jedes Amt gab es nur einen Bewerber. Die meisten wurden sogar ohne Gegenstimmen (aus Mangel an Alternativen) gewählt. Das neue Präsidium des Berliner Schachverbandes sieht nun also wie folgt aus:

Präsident: Christian Kuhn, Vizepräsident: Paul Meyer-Dunker, Schatzmeister: Dirk Gros, Landesspielleiter: Tony Schwedek und Landesjugendwart: Olaf Sill.

Für mich als Nachfolgerin ist Jessica Reck gewählt worden. Alle weiteren Ämter sowie ein Bericht des neuen Präsidenten gibt es auf der Homepage des Berliner Schachverbandes. –> Hier

Lösung

Folgendes steht in „Faschingsschach der Welt“(leicht verändert):“Richtig ist nur Df8 nebst Df1#,die letzten Züge waren dann f8D+Kb1, Versuche die Dame auf andere Felder einzufügen, um auf a2 oder der ersten Reihe mattzusetzen, scheitern daran, dass die Stellung dann partieunmöglich wird, da Schwarz retropatt wäre, d.h. keinen letzten Zug hätte. Nicht in Frage kommen: a1S (sB kann partieunmöglich nach a2 gelangen), b6 ( schließt den Lc8 für die Erklärung der weißen Bauernschlagfälle aus), gxh6 (unmögliche Stellung des wLh8).“