Archiv der Kategorie: Aktuelles

2 Siege, 2x 2:2, nun gegen den Hamburger SK

Gestern nachmittag gabe es in Runde 4 noch einen wichtigen Sieg: 2.5 – 1.5 gegen den FC Ergolding. Max konnte sich (und seinen weissfeldrigen Läufer) aus einer gedrückten Position heraus befreien, Nikolai nutzte eine Zugwiederholung zum wichtigen halben Zähler, denn Tobias setzte sich ganz solide im Springer – Läufer-Endspiel durch. Damit haben wir uns gegen das alljährliche Match 😉 gegen den Hamburger SK qualifiziert – das wird richtig schwer…

Auf geht´s – Empor bei der DVM u14 (Willingen, 12.-16.8.2022)

Was lange währt, währt gut? Spielberechtigungen gelten vom 1.7.2020, Berliner Mannschaftsmeisterschaften (BJMM) geplant im Frühjahr 2021, Qualifikation für die Norddeutsche Vereinsmeisterschaft (NVM) im Herbst 2021, dort mit Platz 3 Qualifikation für die Deutsche Vereinsmeisterschaft (NVM) 2021 – die ist angesetzt für den 26.-30.12.2021 in Berlin, wird verschoben auf März 2022 – dann kein Ausrichter (der Berliner Jugendausschuss hat kein Interesse mehr an der Ausrichtung…), wird erneut verschoben auf August 2022 und nun – repräsentativ, aber auch schön kostenintensiv – startet die DVM 2021 im der Deutschen Schachjugend von vielen Meisterschaften bestens bekannten Sauerland-Stern-Hotel Willingen.

Den SV Empor Berlin vertreten bei diesen Finale der besten 20 deutschen u14-Teams Max Freude, Nikolai Nitsche, Tobias Spranger, Paul Freude und Antoni Jankowski. Viel Erfolg dem Team um Carsten Schmidt (Betreuer bis 14.8.) und Frank Kimpinsky (ab 14.8. als Betreuer dabei)

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Runde 1: Zum Auftakt gelang gegen die USG Chemnitz ein knapper 2.5 – 1.5 – Sieg. Tobias und Antek gewannen ihre Partien, Paul verdaddelte eine spannende Partie und Nikolai am Spitzenbrett sicherte mit einem Remis den Mannschaftssieg. Fazit: Gewonnen, aber da war mehr drin…

In Runde 2 wurde es gegen die Barnimer Schachfreunde ein mühevolles 2 – 2. Mehfach half Caissa bei Nikolai, während die Partien von Max (recht ruhig) und Tobias (ziemlich aufregend) relativ zeitig Remis endeten. Paul bekam in seiner Partie gegen Theodor Stein irgendwie keinen Fuß in die Tür…

Auch Runde 3 am Sonntag (Beginn wie immer bereits um 8:30 Uhr) brachte uns ein 2 – 2 – Unentschieden. Die Stuttgarter Schachfreunde führten lange, nachdem Nikolai in der Eröffnung danebengriff, ehe Paul (diesmal schön durchgehalten!) und Max noch den Mannschaftspunkt retteten. Bei Tobias waren dagegen alle Rettungsversuche vergebens. Immerhin – wir bleiben ungeschlagen!

Jahreshauptversammlung Abt. Schach am 24.08.

Am Mittwoch, den 24.08.2022 findet unsere jährliche Jahreshauptversammlung statt.

Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Schachcafé en passant, Schönhauser Allee 58, 10437 Berlin

Einladungen werden per Mail (bei Nichtvorhandensein einer E-Mail-Adresse per Post) versandt.

24.Abrafaxe-Turnier mit 190 Teilnehmern

Das 24.Abrafaxe-Turnier wurde erstmals im Andreas-Gymnasium Friedrichshain ausgetragen (Samstag, 18.6.22, ca, 190 Teilnehmer, 6 Altersgruppen Jg. 2008 und jünger, 7 Runden Schweizer System, 15 min/Spieler und Partie).

Empor war mit insgesamt 9 Teilnehmern am Start. Ich hatte den Schwerpunkt auf die Jüngsten gelegt, so dass wir uns in den Pausen in unmittelbarer Nähe der E-Gruppe „Eichhörnchen“, Jg. 2015 und jünger, aufhielten, um die Partien – soweit möglich – zu rekonstruieren und wesentliche Aspekte zu besprechen. Das war ok- Altbau, keine direkte Sonneneinstrahlung und Turnierende incl. Siegerehrung nach ca. 6 h. Die anderen Gruppe dauerten z.T. deutlich länger – aufgrund der sommerlichen Hitze eine Belastungsprobe für alle Beteiligten.   Zu den Ergebnissen:

A-Gruppe: 3. Lasse Nestler 6 aus 7, 4. Antek Jankowski 5.5 aus 7 – Lasse startete mit einer Null und dann die Aufholjagd. Antek dagegen legte 5 aus 5 vor. Dann ein Remis, hmm – dann müsste doch ein abschließendes Remis zum Turniersieg reichen? Pech in der Auslosung: In Runde 7 saßen sich Lasse udn Antek gegenüber – mit dem Sieg zog Lasse noch vorbei. Dennoch von beiden eine starke Vorstellung.  Lars Lau, gerade zurück von der ODEM in Willingen, holte solide 4 aus 7 bei zum Teil starker Gegnerschaft.
B-Gruppe: Keine Teilnehmer von Empor
C-Gruppe: Milosz Mlynarski „1011010“ bedeuten gute 4 aus 7, mit einem Sieg in der letzten Runde wäre Milosz sogar weit vorn dabei.  Felix Geiser holte 3 aus 7, ok, aber ausbaufähig.
D-Gruppe: Gleb Belov startete mit 4 aus 5 – wow. Dann ließen wohl die Kräfte nach, es blieb bei den 4 Punkten.
E-Gruppe: Wir waren mit drei unserer Mattfüchse dabei. Ich konnte eine Reihe von Partien beobachten und fand das Niveau der vorderen Bretter für diese Altersklasse (Jg. 2015 und jünger) richtig stark! Da könnte wieder so ein Berliner Jahrgang kommen wie die Jahrgänge 1999/2000 (Leonid Sawlin, Raphael Lagunov, Moritz Greßmann…) oder 2006/2007 (Bao Anh Le Bui, Jonas Eilenberg, Copo Lepu Zhou und und und). Hannes Dräger spielte zum allerersten Mal ein Schachturnier mit und kämpfte viel mit der eigenen Aufregung, der Schachuhr und dem Reflex, sofot auf das zu reagieren, was er gesehen hatte. Viel dazu gelernt und 3 Punkte mitgenommen, sehr schön! Unser Jüngster, Jonas Eskef wollte wieder seine üblichen 4 Punkte im Turnier holen 😉 – musste aber nach längerer Turnierpause erst einmal wieder den richtigen Rhytmus finden. Toll, dass es dann mit 3 Siegen am Ende sogar zu 5 Punkte (aus 7) und einem starken 6.Platz reichte! Artemii Belov, gerade zurück von der DEM U8 in Willingen, lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Alexander Schmidt vom SK Zehlendorf (ebenfalls in Willingen dabei). Am Ende hatten beide 6 aus 7 und Alexander vor allem aufgrund des Sieges in der Partie gegeneinander die Nase vorn! Beeindruckend der Kampfgeist von Artemii, verbunden mit guter Zeiteinteilung – einige Male wurde der Sieg erst in den letzten 2 Minuten bei lange schlechterer Stellung unter Dach und Fach gebracht. Es gab also durchaus noch einige andere Kandidaten für die Spitzenplätze!

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Bilder von der DEM in Willingen

Bilder:

DEM 2022: Tag 1 – Feuertaufe in Willingen

Nach der langen Fahrt, der spektakulären Eröffnungsfeier, die kurz vor 21 Uhr endete und einer schnellen Vorbereitung für die Partien am nächsten Tag, sind unsere Spieler schlafen gegangen, um die pünktlich um 8:30 beginnende erste Partie mit frischen Kräften anzufangen.

Für Anker, Maximilian und Lars war es auch die “Feuertaufe”, denn sie nehmen an ihrer ersten Deutschen Meisterschaft teil. Leider verlief die erste Runde nicht für alle so, wie geplant.

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Auftakt der Deutschen Einzelmeisterschaft der Jugend 2022

Die Teilnehmer des SV Empor Berlin bei der DEM 2022 in Willingen:

AK /Turnier Teilnehmer
U12 Paul Freude
U10 Ennio Rodriguez Klasen
U8 Artemii Belov
ODEM B Anker Müller
ODEM C Maximilian Böker
ODEM C Lars Lau

Als Landestrainer und Betreuer unserer DEM-Teilnehmer ist unser Trainer FM Zsigmond Szajbely dabei.

Hier die wichtigsten Turnierlinks (nicht alle funktionieren schon zu Turnierbeginn!):

» DEM-Startseite (Übersicht)
» DEM-Turnierseite
» Live-Partien (Übersicht)
» Livestream aus Willingen auf  dem Twitch-TV der DSJ – live aus Willingen
» Impressionen: Fotos von der Meisterschaft
» Grüße an die Meisterschafts-Zeitung
» Die tägliche Zeitungsausgabe „Die Brieftaube“ zum Download – » Ausgabe 1
» Alle Berliner Teilnehmer
» Berichte auf der Berliner Jugendseite
» Infos der DSJ zum SV Empor Berlin

Und hier ein erster Bericht von Zsigmond – Ankunft in Willingen – Tag 0 Weiterlesen

Oberliga: Empor Berlin schlägt Empor Potsdam vernichtend mit 7,5 zu 0.5 !

Nach langer Zeit ohne Bericht aus der Oberliga hier nun eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse des letzten Sonntags.

Wir reisten aus verschiedenen Himmelsrichtungen nach Potsdam an, diesmal ohne unsere Mannschaftsleiterin Elisa. Die fehlte aus verständlichen Gründen, sie hat nämlich am Samstag davor Ihren Bernd geheiratet, herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle!

Elisa und Bernd in Fürstlich Drehna

Ersetzt wurde sie von Hansi, der seit über zwei Jahren zum ersten Mal wieder am Brett Platz nahm.

Wir hätten gern wie üblich unsere Partien beim gemeinsamen Essen danach analysiert, doch war diesmal kein Schachbrett vor Ort und es wurde dann irgendwie jeweils in Zweiergrüppchen auf einen der ausreichend vorhandenen Bildschirme geschaut. Hier folgt eine kleine Zusammenfassung von dem, was mir so in Erinnerung geblieben ist:

An Brett 8 habe ich wenig mitbekommen, in einer Sc6-Eröffnung (trainiert Pavlos etwa mit Julian?) hielt er einen Mehrbauern im Zentrum fest und hatte gleichzeitig eine sehr aktive Stellung, wann immer ich schaute, hatte ich keinen Zweifel, dass er gewinnt, was dann auch relativ flott geschah.

An Brett 7 spielte Hans mit Weiß gegen Königsindisch, Mar del Plata-Variante und trotz über 50 Jahren Erfahrung mit dieser Eröffnung, ließ er den Gegner relativ leicht zu g5-g4-g3 kommen. Ohne tiefere Analyse war man sich später einig, dass das typische Lxh3 in der einen oder anderen Form gewonnen hätte. Der Gegner wollte das offenbar mit Komfort, zog zuerst seine Dame nach h4, worauf Hans natürlich mit Dxc8! den Hauptfeind beseitigte, Danach gab es keinen Angriff mehr für Schwarz und Hans gewann am Damenflügel.

An Brett 6 musste sich Thomas als Schwarzer mit der Vierbauernvariante im Königsinder auseinandersetzen. Er wich früh von der gängigen Theorie ab, musste dann aber nach Kompensation für den verlorenen Bauern suchen. Dabei verpasste der Gegner ein starkes Qualitätsopfer und im Endspiel kam es nach einigem Hin- und Her zur Zugwiederholung, Remis.

An Brett 5 spielte Paul einen Grünfeld-Englisch-Hybriden, er opferte den Bauern c4 und konnte dafür seinen d-Bauern nach d5 vorstoßen. Sein Gegner deplatzierte seinen Springer auf a5, wo er etwa 20 Züge blieb und auch danach nicht mehr wirklich eingriff. Aber Paul driftete kurz etwas ab und fand nicht den sofortigen Durchbruch im Zentrum, später verpasste Schwarz nochmal ein Räumungsopfer. Bauer c4-c3! mit der Idee Sa5-c4 hätte sich um die am schlechtesten stehende Figur gekümmert und für Durcheinander gesorgt. Danach ließ Paul dann aber nichts mehr anbrennen.

Daniel an Brett 4 ist unser Topscorer in dieser Saison. In seiner Partie gegen IM Ralf Schöne wählte dieser im Englischen den Botwinnik-Aufbau mit dem Bauerndreieck c4-d3-e4. Dieser ist nicht zuletzt wegen Mihai Marins Büchern sehr populär. Daniel reagierte gut mit einer flexiblen Aufstellung und so kam man in ein interessantes Mittelspiel. Ein sehr schönes Scheinopfer Tc4! gab ihm die Initiative, leider erfolgte die Freilegung des Lb7 mit d5-d4+ nicht im richtigen Moment und es war wieder unklar. Am Ende hätte es wohl zu einer Zugwiederholung kommen sollen, aber bei vermutlich knapper Zeit unternahm Ralf einen Gewinnversuch, der genau das Gegenteil erreichte.

Die aus meiner Sicht spannendste Partie spielte unser Naturschachkämpfer Jonas an Brett 3. Wann hat Jonas mit Weiß zum letzten Mal kurz rochiert? Diesmal ein Reti-Aufbau mit Sf3, e3, b3. Dann im 8. Zug das freche Sg5, was immerhin eine Mattdrohung aufstellte. Für mich fühlte sich das nicht ganz korrekt an. Später fand ich einen klassischen Vorgänger, die 1952 gespielte Partie Simagin-Ratner, für die älteren unter uns durchaus bekannte Namen! Dort spielte Ratner die besten schwarzen Züge und stand klar besser, griff aber später in den Verwicklungen fehl, ganz einfach war es also für Schwarz nicht! Unser Jonas stand jedenfalls bald klar besser, er opferte den Springer für drei Bauern, und behielt trotz ein paar Ungenauigkeiten den Angriff und Vorteil. Die Partie war aber sehr kraft- und zeitraubend, der Gegner konnte plötzlich die Figur zurück geben und dafür die Bauern wieder einsammeln. Kurz vor der Zeitkontrolle machte der Schwarze dann zwei Fehler, zuerst zog er seine Dame ohne Not von ihrem Idealfeld weg, ein paar Züge später zerstörte er die Integrität seiner Bauernkette und die Bauern fielen wie die sprichwörtlichen reifen Früchte.

Ein Sprung zu Brett 1 an dem Karsten schon in der Eröffnung überrascht wurde ( O-Ton: „c6 kannte ich nicht“). Nun war das besagte c6 allerdings vom Gegner schon im 1. Zug gespielt worden, also Caro-Kann, das typische Volke-Understatement also. Danach kam eine sehr moderne Variante aufs Brett, Weiß griff den Bauern g7 mit Dg4 an und Schwarz parierte mit dem eher seltenen Kf8 ( besser wahrscheinlich Se7) doch die daraus resultierenden Koordinationsprobleme führten sehr schnell zu einem positionellen Würgegriff, aus dem Karsten seinen Gegner nicht mehr herausließ. Nach meinem Gefühl die sauberste Partie der Veranstaltung.

Womit ich zuletzt zu meinem, dem Brett 2 komme. Leider eine sehr schwache Partie von beiden Seiten, wo doch mein Gegner Johannes Tschernatsch als Nachwuchstalent gilt. Schon in der Eröffnung gab es einige Ungenauigkeiten, Weiß spielte in einem Sizilianer zu früh c4, ich ließ das Scheinopfer Sd5 zu, in der (völlig falschen) Annahme, in dieser speziellen Situation wäre es günstig für mich, mein Gegner verzichtete, vermutlich aus dem selben Grund. Danach stand ich immer okay, ließ aber einige gute Möglichkeiten aus, bis Johannes dann in unklarer Stellung einen dicken Fehler machte, der die Abwicklung in ein völlig verlorenes Endspiel erzwang. Auch das passierte kurz vor der Zeitkontrolle.

 

Also alles in allem sicher ein verdienter Mannschaftssieg, wenngleich in dieser Höhe gegen ein nominell nicht schwächeres Team eher ungewöhnlich, da hatten wir viel Glück auf unserer Seite.

Damit sollte der gute dritte Platz gesichert sein, eine Nachholrunde steht noch an am 29.5. als Heimspiel. Vielleicht sehen wir ja noch ein paar Fans zum Saisonabschluß!

Marco

Alle Ergebnisse und Partien unter https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedh.php?liga=olno

BJEM 2022 beendet, Ennio (Vizemeister u10) und Paul fahren zur DEM, Nikolai muss in den „Tie-Break“

Vom 9.-15.4. 2022 wurde die Berliner Jugendeinzeleisterschaft im Friedrichshainer Andreas-Gymnasium durchgeführt. Mit dabei waren einige Empor-Spieler – durchaus allesamt mit Ambitionen um TOP-Platzierungen und der Hoffnung, sich für die Deutsche Einzelmeisterschaft (DEM) in Willingen im Juni zu qualifizieren.

» Zur Gesamtübersicht BJEM 2022 u10 bis u18 auf der Jugendseite des BSV

U10: Ennio Rodriguez Klasen sicherte sich mit starken 7,5 aus 9 die Qualifikation zur DEM. Normalerweise reicht diese Punktzahl auch für den Titel, aber Kai Gersemann von TSG Oberschöneweide startete mit fantastischen 8 aus 8 und unterlag erst im direkten Duell. Auch der Drittplatzierte Alexander Svanidze von Borussia Lichtenberg fährt zur DEM.

U12: Hier hatten wir gleich drei heiße Eisen im Feuer. Bei 10 Teilnehmern qualifizierten sich 4 Spieler zur DEM – diese hohe Zahl haben wir den starken Leistungen Berliner Spieler bei der DEM in den letzten Jahren zu verdanken. Leider fand keiner unserer Spieler zu stabilen Leistungen, so dass selbst Platz 4 von Paul Freude (5 aus 9) erst mit einem Sieg in der Schlussrunde gesichert wurde. Von Anker Müller (Platz 7, 3.5 aus 9) hatte ich nach den Leistungssteigerungen bei den letzten Turnieren durchaus mehr erwartet. Antek Jankowski haderte des öfteren mit sich selber – zu Recht, da war deutlich mehr möglich als die drei Unentschieden! Klarer Sieger wurde Aakrit Seth vom SC Weisse Dame (8.5 aus 9!).

U14: Nikolai Nitsche startete mit einem schönen Sieg ins Turnier. Nach drei Remisen und einem weiteren Sieg in Runde 5 sah es richtig gut aus. Dann folgte eine etwas überraschende Niederlage gegen Veronika in Runde 6 – so wurde es in der Schlussrunde gegen den knapp vor ihm liegenden Laurin Jahnz nochmal richtig spannend.  Sieg = Quali, Niederlage = Quali verpasst.  Die Partie endete Unentschieden, Chinguun Sundui gewann und beide lagen am Ende punkt und wertungsgleich auf dem 3./4. Platz – so muss nun ein Stichkampf um den letzten Qualifikationsplatz her. Wir drücken die Daumen! Nachtrag: Nikolai unterlag leider im 2rundigen Stichkampf – Glückwnusch an Chinguun Sundui!

U16: Auf und Ab für Max Freude beim schweren Auftakt – Niederlage gegen Karim Abed, dann ein schöner Sieg gegen Coco und wieder eine Niederlage gegen den Turnierfavoriten Bao. Kein optimaler Auftakt, aber dennoch alles noch drin. Dem folgter eine unnötige Niederlage gegen Felix Reichmann – es blieb also beim Auf und Ab. Am Ende 3.5 aus 7 und Platz 6. Vielleicht sieht es im nächsten Jahr (erneut u16) ja etwas stabiler aus, vor allem wenn ein wenig mehr in die Turniervorbereitung gesteckt wird…