Kategorie-Archiv: Frauen

Weihnachtsbesuch bei der Schachqueen „Johanna“

In ihrem Seniorenheim tauchten überraschend Kimpi und ich auf. Da Johanna kaum Besuch hat, war die Freude besonders groß. Die Weihnachtsgeschenke durfte sie erst auspacken, nachdem sie die Mattaufgabe gelöst hatte. Probiert es mal selber, in einer Minute müsst ihr es packen.

Freundliche Grüße an alle Emporianer lässt sie ausrichten. Schachpartner im Heim fehlen. Gern würde sie bei der BMM wieder dabei sein. Sie müsste aber abgeholt werden. Geistig fit ist sie nach wie vor und ihren Humor hat sie auch nicht verloren.

Alles, alles Gute Johanna!

Maxi organisiert den Girls’ Day 2017 aus der Ferne…

„Trotz Auslandsstudiums in Australien hat es die gute Maxi geschafft und den Mädchenschachtag 2017 organisiert. Natürlich konnte sie nicht dabei sein, aber mit Swenja hatten wir sicher einen sehr guten Ersatz als Betreuerin gefunden.“  – So berichtet Olaf Sill vom diesjährigen Berliner Girls’ Day am 9.7.2017. Maxi Fischer ist Referentin für Mädchenschach im Jugendausschuss der Berliner Schachverbandes. » Zum vollständigen Bericht auf der Jugendseite des BSV

Johanna 80 !

johanna_queen3wenn es mit dem Laufen nicht mehr wunschgemäß geht, umso klarer ist Johanna im Kopf. Davon konnten sich Rudi und Bernd beim Geburtstagsbesuch in ihrem Seniorenheim überzeugen.
80 Jahre welch eine Zeit. Unsere Schach-Queen hat sich riesig gefreut, dass Empor an sie gedacht hat. An einen kleinen Präsentkorb mit allerhand Leckereien (aber nichts Süßes für die Diabetikerin), sowie hübsche Blumen und an eine besonders gestaltete Geburtstagskarte konnte sie sich erfreuen.

Johanna lässt alle Emporianer recht herzlich grüßen und möchte unbedingt beim nächsten Heimspiel wieder dabei sein. Im Heim hat sie keine Möglichkeit zu spielen. Daher war sie auch dankbar über die Schachzeitung und Rätselhefte.
Liebe Johanna, wir wünschen dir für das kommende Lebensjahr alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Schach.

 

Maxi und Elisa

Unsere beiden jungen Frauen sind aktiv beim Berliner Schachverband tätig. Sie arbeiten unauffällig im Hintergrund und sind gleichzeitig ein Aushängeschild für unseren Verein.

Maxi als Referentin für Mädchenschach organisierte den Girlsday im Juni für die Berliner Schachmädchen und war auch als Betreuerin in Potsdam dabei. Eigene Schokolade wurde hergestellt und vieles mehr. Dankeschön Maxi für Deine Initiative. Nähere Infos dazu findet ihr auf der BSV-Jugendseite. Girlsday

Elisa ist ja bekanntlich Stellvertreterin des BSV-Präsidenten und kümmert sich besonders um das Frauenschach. Sie hat die Berliner Meisterschaften der Frauen im Schnell- und Blitzschach organisiert, die im Juni stattfanden. Nicht nur organisiert, sondern sie hat auch erfolgreich mitgespielt. Im Blitzschach gewann sie die Silbermedaille! Gratulation Elisa! Frauen-Meisterschaft
Beim Schnellschach fehlte ihr etwas Glück. Sie war dicht an einer Medaille dran. Mit dem 5. Platz ist sie selber nicht zufrieden, was man auch aus ihrem Bericht auf der BSV-Seite raus lesen kann. Alina Rath (SK König Tegel) gewann beide Titel.
Noch einmal Dankeschön für Eure ehrenamtliche Arbeit sagen Eure Emporleute. Macht weiter so.

Sonia (U9) qualifiziert sich in der U12 für die Deutsche Meisterschaft!

BJEMu12 Luise Schnabel (Schachpinguine) gewinnt vor Sonia Kriuckova (SV Empor Berlin, U9!)

BJEMu12 Luise Schnabel (Schachpinguine) gewinnt vor Sonia Kriuckova (SV Empor Berlin, U9!)

Bei der am Wochenende ausgetragenen Berliner Jugendeinzelmeisterschaft (BJEMw – w wie weiblich) – viel besser klingt doch Berliner Mädchenmeisterschaft – waren Anna Denkert (U16), Johanna Alcer (U18) und Sonia Kriuckova (als U9-Spielerin bei der U12) mit am Start.

U12: Die Entscheidung, Sonia in der U12 starten zu lassen, um dort auf stärkere Gegnerinnen zu treffen, aber damit auch auf die Qualifkationsmöglichkeit zur DEM u10 zu verzichten, trafen Sonia und Vater Roman ganz allein. Mir persönlich war das doch zu viel Risiko, ich plädierte daher auf eine Teilnahme bei der u10.   Vorneweg: Es hat sich ausgezahlt – Sonia landete hinter der haushohen Favoritin Luise Schnabel auf Platz 2 und eroberte so den 2.Qualifikationsplatz in der U12 vor einigen stärker eingeschätzten Spielerinnen. Herzlichen Glückwunsch – Eine beeindruckende Leistung!

Keiner der Verantwortlichen im Jugendausschuss (Jugendwart, Referent für BJEM) bzw. beim BSV (Referent für Leistungssport, Landestrainer) hat meines Wissens trotz der langfristigen Anmeldung von Sonia in der U12 empfohlen, Sonia unabhänigig von ihrem Ergebnis in der U12 irgendwie eine Chance für die Qualifikation zur DEM u10 (z.B. über einen Stichkampf gegen die Zweitplatzierte der u10) einzuräumen. Das gab die Ausschreibung zur BJEMw durchaus her, darauf hatte ich den BJEM-Referent auch explizit hingewiesen, obwohl auch ein solcher Stichkampf durchaus diskussionswürdig ist. Im Gegenteil – an anderer Stelle wurde sogar versucht, Sonia aus dem Starterfeld der U12 auszuschließen und sie zur Teilnahme in „ihrer AK“ U10 zu zwingen – eine ziemlich kleinkarierte Sichtweise. Volles Risiko und keinerlei Unterstützung also für Sonia. Da wirkt das Angebot NACH der Meisterschaft, Sonia evtl. doch über den 2. Qualifikationsplatz in der DEM u10 spielen zu lassen, etwas seltsam.

Anna Denkert, Titelverteidigerin und Mitfavoritin in der U16, gab ein Remis zu viel ab und musste sich diesmal mit Platz 2 hinter Cecilie Lange (TSG Oberschöneweide) zufrieden geben. Ohne Vorbereitung, einfach so aus dem Stand, gelingt nur selten eine Qualifikation…

Johanna Alcer unterlag zum Auftakt überraschend Fatima Kossueva (Friesen Lichtenberg). So wurde es in der U18 nur Platz 3 hinter der Favoritin Elisabeth Koch und eben – Fatima.

» Zu Ergebnissen, Abschlusstabellen und vielen Fotos auf der Jugendhomepage des BSV

Es fing alles so gut an…

Die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Frauen 2015 ist beendet. Nach einem grandiosen Turnierstart, ließ meine Kondition jedoch deutlich nach …

Aber es ging auch nicht alles mit rechten Dingen zu. An Startnummer 13 gesetzt hatte ich den zweithöchsten Gegnerschnitt von allen. Wie konnte das passieren? In der ersten Runde hatte ich eine altbekannte Gegnerin vor mir zu sitzen, Alisa Frey. Ihr konnte ich ein Remis abringen, jedoch zu einem viel zu hohen Preis. Vor der Partie erzählte sie mir bereits, sie sei erkältet. Für gewöhnlich kein Problem für meine OPC-gestärkten Abwehrkräfte. Allerdings ist mein Körper die süddeutschen Viren nicht gewöhnt. Also hatte ich ab Runde 3 mit starken Halsschmerzen zu kämpfen, die sich am nächsten Tag noch verstärken sollten.

Trotz allem lief der erste Tag und somit die ersten 5 Runden ziemlich gut. Ich eroberte 3 Punkte und war somit auf dem 8. Platz zur Halbzeit. Von mir aus, hätten wir hier das Turnier beenden können. Aber ich hatte ja noch nicht gegen die ganze Top 5 gespielt. Nummer 2 und 4 haben noch gefehlt und die kamen dann auch prompt am Sonntag auf mich zu. Ich konnte dann nur noch 1 aus 4 Punkten holen und landete zum Schluss unverdient auf dem 15. Rang. Überholt von Spielerinnen, die ihren 5. Punkt spielfrei zu verdanken hatten …

Einen Trost habe ich jedoch: Die Nummer 1 der Setzliste (WIM Manuela Mader) habe ich niedergerungen 🙂

Bis auf die letzte Runde (die irgendwie nicht vollständig aufgezeichnet wurde) findet ihr alle meine umkämpften Partien hier.