Kategorie-Archiv: Jugend

2 weitere Empor-Spieler im Finale der BJEM 2018

Bereits am Samstag endete unter ausgezeichneten Bedingungen in der creativ Grundschule Berlin-Pankow die erste Vorrunde der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft (BJEM) in der Altersklasse (AK) u10: Hier gelang es Paul Freude, sich mit 5,5 Punkten aus 7 Partien und Platz 2 für das Finale der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft 2018 zu qualifizieren. Paul startete beeindruckend mit 4 Siegen und konnte sich auch danach mit an der Spitze behaupten. Wirklich beeindruckend, denn Paul hatte noch gar keine DWZ und kann noch zwei Jahre in dieser Altersklasse spielen !!

In der u14 hatte vor der letzten Runde noch Ludwig Beer die Chance auf die Qualifikation. Mit Schwarz und gegen den supersoliden und 250 DWZ-Punkte „schwereren“ Florian Pascal Schmidt – keine leichte Aufgabe für Sonntag. Aber mit aktivem, druckvollen Spiel gelang Ludwig ein überzeugender Sieg!  Ich kenne noch nicht den genauen Tabellenstand, aber damit sollte Ludwig Platz 2 oder 3 und damit die Qualifikation für die BJEM U14 erreicht haben !!

Die Empor-Spieler Nikolai Nitsche (U10) und Daniel Sulayev (u14) sind bereits für das Finale vorberechtigt. Alle anderen haben in der 2.Vorrunde (U12,u14: 11./12..11. und 25./26.11., U10: 11./12.11. und 25.11.) erneut die Chance, sich für das Finale (3.-9.2.2018) zu qualifizieren.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen in Kürze.

Jugendbundesliga U20: 2:4 – Niederlage beim USV Halle

Nach kurzfristigen Absagen (so kurzfristig, das keine Spielverlegung mehr möglich war) konnte ich erstmals keinen sechsten Speiler auftreiben, so dass wir die Reise nach Halle (Saale) zum USV nur mit 5 Spielern antreten konnten. Die diesjährige JBL-Saison ist von einer Reihe unglücklicher Termine gekennzeichnet – Spieltermine parallel zur  BJEM-Vorrunde (wie gestern), zur BJMM, in den Ferien und wie üblich häufig am Samstag vor einer BMM-Runde. Unsere 5 Spieler machten ihre Sache vor Ort jedoch sehr gut – sogar Mannschaftspunkte waren möglich, obwohl der Gegner meist über deutlich mehr DWZ verfügte (DWZ-Schnitt unseres Gegners: 1987 !!). Daniel an Brett 1 gab gewollt/ungewollt einen Bauern und holte mit aktivem Spiel ein sicheres remis. Jakob – nach längerer Auszeit wieder am Brett – profitierte von einer Unachtsamkeit seines Gegners in der Eröffnung und ließ sich den Punkt nach dem Einschlag …Lxf2 nicht mehr nehmen. Gleich an drei Brettern wurde das Thema Igel diskutiert – bei Sander war da sicherlich die interessanteste Stellung auf dem Brett. Sein Gegner rechnete jedoch etwas weiter… Kyrill spielte den Igel mit Schwarz aus einer soliden Stellung heraus und eroberte zeitweilig 2 Bauern. Nachdem nur ein Mehrbauer übrig blieb, zeigte sich, das die gegnerischen Aktivitäten für ein remis ausreichten. Constantin verschlief die Eröffnung – gleich zwei Züge brachten mich schier zur Verzweiflung. Aber offenbar auch den Gegner, der eine Abwicklung fand, die zu ungleichen Läufern und einer sehr remisträchtigen Stellung trotz eines Turmpaars auf dem Brett führte. Dazu muss man jedoch die Prinzipien derartiger Endspiele (er)kennen. Chance verpasst und zusätzlich noch im 40. Zug nach Zeit verloren…

USV Halle – Empor Berlin (Foto: Norbert Hartge)

Die 2-4 Niederlage gegen einen der Staffelfavoriten war durchaus eingeplant, trotzdem darf man den vergebenen Chancen ein wenig nachtrauern…

» Jugendbundesliga U20: USV Halle – Empor Berlin

Bericht von der NVM u14, Magdeburg 6.-10.9.2017

Monate vor dem Turnier gab es schon die ersten Irritationen: Daniels Teilnahme war lange unsicher und zudem kam hinzu, dass Nikolai gar nicht teilnehmen würde können – auch wenn aus einem positiven Grund: Er spielt parallel bei der Jugend-EM, die in diesem Jahr eben parallel zur NVM in Rumänien ausgetragen wird. Zwei Tage vor Turnierbeginn dann teilweise Entwarnung: Daniel ist dabei! Ludwig, der für die Runden 1-4 fest eingeplant war, würde nun also nur sporadisch zum Einsatz kommen. Wir starten an Nr. 3 der Setzliste – Turnierfavorit ist der Reideburger SV.

Runde 1: 3 SV Empor Berlin – 11 SG Jasmund 3,5 – 0,5

Wir sind klarer Favorit. Schöne strategische Partei von Kyrill, der dabei sogar auf einen Qualitätsgewinn verzichtet. Ludwig holt in einer gutklassigen Partie Remis (der Gegner spielte deutlich besser als seine DWZ aussagt!), alle anderen gewinnen solide.

Runde 2: 8 Hagener SV – 3 SV Empor Berlin 1,5 – 2,5

Da das Teilnehmerfeld faktisch zweigeteilt war (8 Teams mit einer durchschnittlichen DWZ von 1630 oder mehr), dahinter 8 Teams mit einer Ø DWZ von < 1500, war klar: Bereits in Runde 2 wartet ein ordentlicher Brocken auf uns. Gegen den Hagener SV holten wir durch Siege von Kyrill und Daniel einen komfortablen 2-Punkte-Vorsprung heraus. Allerdings spielte Till nach einem Qualitätsopfer weiter voll auf Sieg, statt in dieser Situation ein Remisangebot abzugeben und eine Ausgleich bzw. Dauerschach versprechende Fortsetzung (25..Lxf3!) zu wählen. Dabei überzog er die Stellung und verlor noch, so dass Sander für den Mannschaftssieg gegen Sophia Brunner Remis halten musste. Erst nach weit über 5h, für lange Zeit die einzige Partie im Spielsaal, gelang dies – ein erfolgreicher erster Turniertag. Nur der Reideburger SV und der HSK waren neben uns noch verlustpunktfrei.

Runde 3: 3 SV Empor Berlin (4) – 2 SC Weisse Dame (3) 2,5 – 1,5

Weisse Dame musste mit dem Handicap antreten, dass Minh Tham in die ersten 4 Runden fehlte – ein großer Vorteil für uns, insbesondere war Till an Brett 4 nun Favorit. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten (Bauerneinsteller in der Eröffnung) zauberte er jedoch „wie in alten Zeiten“. Hier bereits das Ende: 18.Dxc6 bxc6 19.La6#

Sander konnte hier gegen Hakob mit einem klassischen Einschlag auf h7 einen Bauern erobern und Stellungsvorteil erringen und so einen weiteren Sieg hinzufügen (Diagramm 2). Nachdem Daniel an Brett 1 die weißen Aktivitäten von Kevin Roho etwas glücklich austrocknen konnte, war trotz Kyrills frühem Blackout (15. fxe5 dxe5?? 16.Dd8#) der Mannschaftssieg perfekt. Reideburg und der HSK trennten sich 2:2, so dass wir als Tabellenführer in die nächste Runde gingen.

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Empor Berlin wird Norddeutscher Vizemeister u14!

Mit einem abschließenden 2:2 belegte der SV Empor Berlin bei der NVM U14 (6.-10.9.2017 in Magdeburg) Platz 2 und wird damit den Vizemeister! Der punktgleiche Radeburger SV unterliegt dem SC Weisse Dame (damit noch Platz 4!) und kommt auf Platz 3 ein. Von den drei führenden Teams gibt nur Hamburger SK in der letzten Runde keine Mannschaftspunkte ab und wird damit  Meister. Das dritte Berliner Team belegt nach „Millimeterentscheid“ Platz 5 und somit fährt der SV Mattnetz Berlin ebenfalls zur Deutschen Vereinsmeisterschaft (26.-30.12.2017 in Aurich). Als Betreuer vor Ort war Frank Kimpinsky

Norddeutscher Vizemeister U14 - SV Empor Berlin mit Till Heckmann, Kyrill Pysarenko, Ludwig Beer, Daniel Sulayev und Sander Breitzmann

Norddeutscher Vizemeister U14 – SV Empor Berlin mit Till Heckmann, Kyrill Pysarenko, Ludwig Beer, Daniel Sulayev und Sander Breitzmann

» Ausführlicher Bericht bei Empor
» Zwischenbericht 2 bei Empor
» Zwischenbericht 1 bei Empor
» NVM-Berichte von Weisse Dame (Hendrik Möller)
» NVM-Berichte SV Mattnetz (Bettina Bensch)
» Norddeutsche Vereinsmeisterschaft NVM u14 (NVM 2017 – u14 auswählen!)

NVM u14 mit guter Zwischenbilanz: 3 Siege, ein Unentschieden

Tag 1: Ein deutlicher Sieg gegen SG Jasmund (3,5:0,5) und ein sehr, sehr schwer erkämpfter Sieg gegen den Hagener SV (2,5:1,5) – sichergestellt erst nach weit über 5h Spielzeit durch das Remis von Sander gegen Sophia Brunner – ein leerer Spielsaal bis auf diese Partie:

Sander hält Remis und sichert damit den Mannschaftssieg – nach weit über 5h Spielzeit durch das Remis gegen Sophia Brunner

Tag 2: Im ersten Berliner Derby setzen wir uns knapp 2,5:1,5 gegen den SC Weisse Dame durch!  Im zweiten Spiel des Tages verpassen wir knapp einen Sieg gegen den Hamburger SK (2:2).

Morgen wartet nun mit dem Reideburger SV der Turnierfavorit auf uns.

» NVM-Berichte von Weisse Dame (Hendrik Möller)
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» Norddeutsche Vereinsmeisterschaft NVM u14 (NVM 2017 – u14 auswählen!)

Nikolai bei der Jugend-EM (3.-14.9.2017 in Mamaia/Rumänien)

Vom 3.-14.9.2017 findet die Jugend-Europameisterschaft (European Youth Chess Championship) im bekannten Schwarzmeer-Urlaubsort  Mamaia in Rumänien statt. Mit dabei ist mit Nikolai Nitsche. Nach anfangs teilweise chaotischen Zuständen (später sicher mehr dazu) hoffen wir mal, dass sich das Ganze noch etwas normalisieren wird. Nach einem unglücklichen Remis in Runde 1 folgte in Runde 2 ein überzeugender Schwarzsieg in nur 17 Zügen. Viel Erfolg, Nikolai!

» Ansetzungen/Ergebnisse/Tabelle U10 bei Chess-results
» Zur Homepage des Veranstalters

„Norddeutsche U14“ in Magdeburg hat begonnen…

Alle Jahre wieder fahren wir im Herbst nach Magdeburg. Schon traditionell werden hier die Norddeutschen Vereinsmeisterschaften in den Altersklassen u12 und u14 ausgetragen. Kurze Reise, schöne Jugendherberge, kurzer Weg zum Spiellokal – was will man mehr. Und in den letzten Jahren hatte Berlin durchaus das eine oder andere Wörtchen an der Spitze mitzureden.

Fünf Berliner Teams sind am Start: In der u12 die Schachfreunde Nord-Ost und Borussia Friedrichsfelde, in der u14 Weisse Dame, Empor Berlin und der SV Mattnetz.

Spielsaal NVM u12/u14 2017

U14: Wir sind an drei gesetzt (obwohl Nikolai nicht starten kann – er weilt ja bei der Jugend-EM in  Rumänien), Weisse Dame an 2, Mattnetz an 6. Die besten 5 der 18 Teams qualifizieren sich für die DVM.

Nikolai in St. Petersburg – ein kurzer Bericht von Thomas Nitsche

Nikolai (3.v.r.) in St. Petersburg auf Platz 5

Einige Fakten:
  • Das Turnier war für die russischen Teilnehmer nicht offen, sondern die Teilnahme war von einer Qualifikation abhängig.
  • Nikolai war in der U10 (russisch U11) der jüngste Spieler.
  • In Russland ist die Disziplin bei den Turnieren viel höher als bei uns. Es läuft niemand zwischen den Brettern herum, keine Eltern, kein Trainer und kein Betreuer. Alle sitzen ruhig am Rand. Es wird nichts am Brett gegessen, dafür gab es einen eigenen Raum mit Snacks.
  • Es gab keinen Analyseraum, da alle ruhig kommen und meist ruhig (s.u.) gehen.
  • Am Ende haben sich die Spieler fast genau entsprechend ihrer Elo durchgesetzt. Es gab kaum Ausreißer.
Anekdoten:
  • Als ein Junge eine Partie verloren hatte und wohl von der Mutter zur Schnecke gemacht wurde, schrie der Junge beim rausgehen die Mutter an „töte mich doch“, was zu Lachstürmen im Turniersaal führte.
  • Als Nikolai einmal den Gegner höflichkeitshalber fragte, ob er aufs Klo könne – Nikolai war schon 3x draußen gewesen – sagte der Gegner nur ein scharfes ‚NJET‘. … Die Partie (8) hat Nikolai dann (verärgert) mit scharfem Spiel gewonnen.
Zu den Runden:
  • Partie 1 und 2 lief gut.
  • Partie lief unglücklich ins Remis
  • Partie 4  lief prima
  • Partie 5 hat er gegen den Turniersieger gewonnen
  • Partie 6 hat Nikolai in absoluter Remis Stellung auf Zeit (trotz Fischeruhr) verloren, da er zu konzentriert war und er eigentlich ein sicheres Remis hatte … sehr schade.
  • Partie 7 stand er etwas schlechter und hat wieder auf Zeit verloren. Besser aber so, als zu schnell zu spielen.
  • Partie 8 hat er in 28 Zügen mattgesetzt. Taktisch sehr schön.
  • Partie 9 hat er mit aktivem Spiel klar und ohne Umwege gewonnen.
Nikolais Preisgeld beträgt 2500 Rubel (ca. 35,-), worauf er sehr stolz ist.
Weltweit liegt Nikolai aktuell auf Platz 40 und in Europa auf Platz 18. Mit der neuen Zahl rutscht er weltweit etwas ab – auf Platz 48 … andererseits ist diese Zahl jetzt um den ‚deutschen Elo Inflationsanteil‘ bereinigt.
Thomas Nitsche [gekürzt]

Empor-Spieler beim Lichtenberger Sommer 2017

Beim Lichtenberger Somnmer starten wieder eine Reihe von Empor-Spielern, darunter auch die Jugendlichen Stefan und Oliver Ellert und der erst 9jährige Max Freude. Der eine oder andere halbe oder sogar ganze Punkt wurde bereits eingesammelt. Viel Erfolg in den restlichen Runden!

» 19.-27.8. Turnierhomepage Lichtenberger Sommer