Kategorie-Archiv: Überregional

Deutsche Einzelmeisterschaft der Jugend 2018

Vom 19.-25.5.2018 findet in Willingen die Deutsche Einzelmeisterschaft der Jugend 2018 statt. Mit dabei vom SV Empor Berlin sind Nikolai Nitsche (u10, Setzlistenplatz 3!!) sowie in der u14 Daniel Sulayev (Setzlistenplatz 14 von 46) und Sander Breitzmann (#33). Viel Erfolg allen unseren Teilnehmern und den Berliner Teilnehmern generell!

     
u10: Nikolai Nitsche u14: Daniel Sulayev u14: Sander Breitzmann
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Nachricht an Teilnehmer schreiben: Dieser „Brettgruß-Service“ für dieses Jahr startet wie gewohnt am Nachmittag des Sonntages, 20. Mai 2018! Die ersten Brettgrüße können damit zur 3. Runde zugestellt werden.

Weitere interessante Links zur DEM der Jugend:

» DEM-Startseite (Übersicht)
» DEM-Turnierseite
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» Grüße an die Meisterschafts-Zeitung
» Alle Berliner Teilnehmer
» Berichte auf der Berliner Jugendseite

Endrunde JBLNO u20 / Schnellschachturnier U25

Die Endrunde 2017/18 der Jugendbundesliga Nord-Ost wurde am 30.4. / 1.5.2018 zusammen mit der Endrunde der 1.Bundesliga der Herren im Berliner Hotel Maritim im Saal Maritim ausgetragen. Ein Turnier in einem beeindruckenden Ambiente ist vorbei!  Wir sind trotz zweier Niederlagen mit einem „blauen Auge“ davon gekommen: Platz 6 bedeutet Nichtabstieg!

» Zur Jugendbundesliga-Tabelle
(weitere Statistiken mit Klick auf das Team bzw. einen Spielernamen)

Herzlichen Glückwunsch an die Staffelsieger Aufbau Elbe Magdeburg (damit Qualifikation zur DVM u20)!  Platz 2 geht wieder einmal nach Halle an den USV (Qualifikation evtl. erst nach Stichkampf). Dritter und damit Berliner Meister wird Mattnetz Berlin. Berliner Vizemeister wird der SC Weisse Dame trotz oder eben gerade durch das 3:3 – Unentschieden gegen Königsjäger Süd-West.

Beim parallel ausgetragenen Schnellschachturnier U25 im Saal Berlin konnte Empor in der B-Gruppe ordentlich abräumen:

  • Platz 1 in der Mannschaftswertung (Max Freude 7 aus 9, Oliver Ellert, Stefan Ellert je 6 aus 9, Janek Fricke 5 aus 9)
  • Platz 3 im Gesamtturnier an Max Freude

»  Zur Tabelle des U25-Turniers (B-Gruppe)

Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:  Weiterlesen

Jugendbundesliga: Sieg gegen Königsjäger

Jugendbundesliga U20 Staffel Nord-Ost: Im kurzfristig angesetzten Nachholespiel der 7.Runde wurde der SV Königsjäger SW mit 4,5:1,5 bezwungen. Beide Teams mussten auf einige Stammspieler verzichten. Erstmals kam auf Seiten des SV Empor der 11jährige Yari Monninkhoff zum Einsatz, der nach Siegen von Oliver Ellert und Kyrill Pysarenko einen Punkt zum zwischenzeitlichen 3:0 beisteuerte. Trotz der Niederlage von Till wurde es noch ein solider Mannschaftssieg, denn Jakob Scheinhütte punktete an Brett 2 gegen Jonas Kreutz, so dass die Partie an Brett 1 auf die Verteilung der Mannschaftspunkte keinen Einfluss mehr hatte (Daniel Sulayev remis gegen Jakob Hartmann). Dank an Carsten Schmidt für die Betreuung des Wettkampfes!

In der Tabelle stehen wir nun auf Platz 4, was ziemlich irreführend ist, denn erst auf den 28.4, also unmittelbar vor der Endrunde 30.4./1.5., bei der noch 4 Mannschaftspunkte vergeben werden, ist das Nachholespiel der 6.Runde zwischen den Teams aus Sachsen/Anhalt USC Magdeburg und USV Halle angesetzt worden. Und nach dem SV Mattnetz spielen wir am letzten Spieltag genau gegen eben jenen USC Magdeburg. Nominelle Absteiger sind 4 Teams, also 40% der Liga. Das wäre was in der Fußball-Bundesliga…

Mit 9 Jahren im Oberliga-Team

Nikolai im Oberligaspiel gegen TuS Makkabi

Der 9-jährige Nikolai Nitsche absolvierte mit der heutigen Partie gegen Tobias Jäger (Elo 2116) bereits seinen zweiten Einsatz im Oberliga-Team des SV Empor Berlin. Damit ist er einer der jüngsten überregional im Einsatz befindlichen Spieler! Nach zwei Partien stehen zwei spannende, ausgekämpfte Remispartien zu Buche! Schauen wir mal, wohin diese Entwicklung noch führt.

» Mit Magnus Carlsen hat Nikolai ja vor kurzem  Bekanntschaft gemacht ;-).
» Nikolais Einzelergebnisse OLNO 2017/18

Knapp daneben

Empor entschlüpft ein Mannschaftspunkt gegen Tegel

„Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden.“

– Die Leiden des jungen Werther – Am 17. Mai 1771

Zum Schach: Positiv: Haushoher Sieg im Pokal gegen Zehlendorf, in der jetztigen Lage muss man alles mitnehmen. Noch viel besser: Raffa und Nikolai: 1,5 aus 2. Während Raffa durch Transformation aus dem Londoner gegen einen KIA mit zwei Mehrtempi dastand und dann einen unaufhaltbaren Zentrums-und Damenflügelangriff zum Sieg verwertete, durch technisch sauberes Spiel übrigens, hielt Nikolai seinem 500 Punkte stärkeren Gegner über die volle Schlagdistanz von 6 Stunden, bis hin in ein etwas schlechteres T-Endspiel, stand. Großartig, der Kleine wird immer besser. Ist auch dringend notwendig, denn der Rest braucht Hilfe. Peter, Paul und nicht Mary hielten etwas schlechtere Stellungen aus verschiedenen Abtauschvarianten Remis. Elisa wehrte sich gegen einen übermächtigen Gegner vergeblich und Hansi wurde einen auf den getarnten Henker b3, lästig drückenden Springer c5, nicht los und verlor taktisch. Nochmal positiv: Jonas spielte ein sicheres Remis in einem Semi-Tarrasch gegen den starken Steve Berger, vielleicht war nach dem verdächtigen Da8 noch mehr drin. Ich kam erst mal 4 min. zu spät was mich tierisch abtötete, dann erhielt ich sofort eine Remisofferte von meinem alten Freund „Steppko“, aber ich dachte: Fährst du erst mal schön eine Stunde durch das schei…kalte Berlin und dann sollst du noch gleich Remis machen, also spielen. Nach einer Eröffnungsungenauigkeit schon im ersten Zug geriet ich unter Druck, den ich nur nur die Kenntnis des „Zschäbitz-Manövers“, h6->Sh7->Kh8->Tg8, abschütteln  konnte, nachdem ich trotz Spannennachteil den kleinen Hebel g6 ansetzen konnte, drehte sich der Wind und ich erhielt folgende Stellung. Wie gewinnt Schwarz ?

Richtig: Dc2! (mein erster Gedanke übrigens, komisch) bindet den Turm und aus. Ich spielte allerdings De2??, läßt ein Dauerschach zu, Td7 Le4  Dxh6 Tg8 Txh7+!  = So entschlüpfte uns ein 4:4. Das letzte Spiel gegen Neuruppin bietet noch einmal die Gelegenheit zu einem versöhnlichen Saisonausklang.

 

Jugendbundesliga: Knappe Niederlage bei Weisse Dame

Der genaue Endstand ergab sich erst nach 5,5h Spielzeit – unsere Niederlage deutete sich jedoch schon viel früher an. Beide Mannschaften traten nahezu in Bestbesetzung an. An 1 war Daniel rein nach DWZ Favorit, aber würde unser U14-Vizemeister gegen „Die Wand“ 🙂 , den u18-Meister Josef Gelman, mehr als ein Remis herausholen? An zwei spielten zwei derzeit recht inaktive Spieler: Jakob und Kevin Roho. Hier sah ich im Vorfeld keinen eindeutigen Favoriten. An drei saßen sich  wieder einmal die u14-Spieler Sander (Berliner Meister) und Minh Tham gegenüber – Sander leicht in der Favoritenrolle. An Brett 4 trafen der 9-jährige Nikolai (Vizemeister u10) gegen Hakob Kostanyan (U14 Platz 3, D3-Kader) aufeinander, DWZ etwa gleich. Brett 5: Kyrill gegen Nam Tham (Berliner Meister U12) und an 6 musste Ludwig (u14) gegen den schwer einzuschätzenden Jonathan Purol antreten. Insgesamt waren wir wohl in einer leichten Favoritenstellung…

…allerdings nicht lange, denn bereits in der Eröffnung wollte Ludwig zu viel und vermisste nach einem Rechenfehler eine Figur auf dem Brett (lange Variante, schlechte Variante…). Kyrill hatte die Probleme in unbequemer Stellung halbwegs mit 26.Da7 repariert, vergass dann aber, dass ein Sb7 von einem Bauern auf b4 schön neutralisiert wird und dass seine Dame auch wieder einen Rückweg braucht (27.bxa5??) 0 – 2. Bei den noch laufenden Partien sah es zu diesem Zeitpunkt aber recht gut aus (Sander solider Bauer mehr, Daniel mit angenehmer Stellung (Stellungsvorteil später umgewandelt in Mehrbauer), bei Nikolai nach Hakobs 32.exf6? eine wie auf Nikolai zugeschnittene Stellung und eine ausgeglichene, aber recht komplizierte Stellung bei Jakob. Ja, und da lag auch (wieder einmal) das Problem. Die Stellung wurde schärfer, die Zeit knapper – und zwangsläufig unterlaufen da Fehler. 0-3  und die Hoffnung auf Mannschaftspunkte fast dahin.

Etliche Zeit später hatte Nikolai sehr deutlichen Vorteil, aber einige taktische Motive lagen nun in der Luft. Lange Zeit war die Partie klar gewonnen (aber halt nur für die Engine), Hakob hielt jedoch mit allen Mitteln dagegen, kam mit 54.f7! zum Ausgleich und später sogar in Vorteil. Er verzichtete mit 62.Sc7? auf eine mögliche Zugwiederholung, wonach Nikolai wiederum das siegreiche 62…Ke4! verpasste und in einem Endspiel mit Turm + Bauer gegen S + 2 B landete, was er leider viel, viel zu schnell remis gab… Damit war der Mannschaftssieg für Weisse Dame perfekt – die beiden danach schön gewonnen Turmendspiele von Sander und Daniel (nach der eingangs erwähnten 5,5h Gesamtspielzeit) verbesserten somit nur die Brettpunktzahl (und so bleiben wir noch mit 0,5 Brettpunkten vor Weisse Dame…).

» 6.Spieltag der JBNLO und Tabelle

 

Um Himmels Willen

Empor-Makkabi 3,5:4,5

Und da denkt man, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, nach dem Cottbus-Fiasko und der deutschen Eishockey-Niederlage, Überzahl und 3:2 reichte nicht auf 50 sec, aber geht alles. Also stelle ich den heutigen Wettkampf lieber humorvoll dar. Die relative Stärke einer Mannschaft definiert sich naturgemäß nicht nur über das gemeldete Spielerpotenzial, sondern erst recht über die Verfügbarkeit desselben. Dass wir heute gegen Makkabi, die ja laufend selber von Aufstellungssorgen geplagt sind, als nomineller Außenseiter ins Rennen gingen, sagt in Punkt zwei schon Alles. Um dem Ganzen trotzdem noch etwas Positives abzugewinnen, wurde unser hoffnungsvolles Jugendtalent Nikolai zu seinem ersten Oberligaeinsatz gebeten; und der junge Spund machte seine Sache mit einem beachtenswerten Remis ausgezeichnet, vielleicht war noch ein Tick mehr drin. Hansi und Elisa erzielten ebenfalls sichere Unentschieden und Zsigi gewann eine Glanzpartie, gute Eröffnung, gutes Mittelsspiel und gutes Endspiel. Bravo, soweit +1 Jonas lieferte sich mit dem ehemaligen Europameister ein messerscharfes taktisches Gefecht, mit Spiel auf drei Ergebnisse, aber was sagte schon der große Tartakower, der vorletzte Fehler gewinnt. Ausgleich. Kein Beinbruch, den Rest hatte ich ganz locker mit Plus 2 abgehackt und gar nicht mehr hingeguckt, es war quasi schon erledigt, ich spielte positionell und technisch ganz gut und gewann, aber taktisch: BUH! Seht selbst:                                                                                                           SaZ

Hinlenkung(Gabel)+D-Angriff, Schulstoff Klasse 6: d4->Dg7+, ich spielte stattdessen Dg7+, Hinsetzen !, 6. Daniel verlor eine supertote, totblinde Remisstellung, indem er Ungleichgewichte schuf, wo keine zu schaffen waren. Ausgleich. Inzwischen hatte Peter seine halbgewonne Stellung, in ein verlorenes Turmendspiel „abgewickelt“. Jetzt war sein Gegner dran, der wiederum das  gewonne Turmendspiel in ein verlorenes verwandelte, Vorhang auf zum großen Finale, der letzte Dreher gehörte nämlich Peter, TRARA, PUSCH!!, was war der vorletzte Zug des Wettkampfes?                                                                                                          WaZ

Im sicheren Gefühl, des Sieges spielte Weiß hastig Txf2??, Kxf2! Hoppsalla, Hilfswächter auf f5 0:1, gewonnen hätte Tc1+, so wurden geschwind zwei Mannschaftspunkte ums Eck gespielt. Gegen Tegel kann es nur besser werden.