Aufstiegstor sperrangelweit offen

Klarer Sieg gegen Rotation

Nach dem schönen Sieg gegen Kreuzberg waren wir natürlich heiß wie die Bratwürste, unsere minimalen Aufstiegschancen noch zu nutzen (insbesondere nach den nur teilweise selbst verschuldeten Punktverlusten aus den Runden 3-5). Es ging gut los, endlich hatte Raffa wieder Zeit für uns, und konnte eine blitzsaubere Partie, ungleichfarbige“Läuferangiffsstellung“ auf weiß und Freibauer, also zwei Schwächen, nach Hause bringen. Ich hatte tierisch Schwein, dass mein Gegner fast in eine 1:1 Vorbereitung gelaufen ist, danke an Hansi, als er dann nicht den einzigen Spielbaren fand, konnte ich die Partie mit fünf kräftigen Schlägen beenden. Karsten spielte wieder mal perfekt, versäumte aber das bessere Sf6 statt Sb6 mit bequemeren Spiel, Remis. Felix Vorbereitung kam quasi auch 1:1 aufs Brett, danke an Hansi nochmal, nach Sg4 statt Te8 ist es schon sehr schwer für Weiß, danach wechselten die Fehler hin und her, am Ende kam eine kleine Ablenkung mit Röntgenangriff zum Tragen und Felix mußte die Kapitulationsurkunde unterzeichnen. Marco spielte großmeisterlich, der ansonsten sehr gut spielende Widerpart, machte nur einen kleinen Minifehler in der Eröffnung und dass reichte schon. Keine Beanstandungen von Stockfish und Bravo Marco! Jonas interpretierte den Bogo-Inder auf seine ganz eigene Weise, ein gerechtes Remis weil beide Seiten gute Gelegenheiten liegen ließen, z.B. ist das sofortige fxe3 ein Fehler. Thomas baute eine klar vorteilhafte Stellung aus dem Caro-Kan auf, stellte dann aber seine Dame auf das schlechte Feld d3 statt nach h4, danach wurde es gemischt, aber ein grober taktischer Bock von Schwarz beendete die Partie augenblicklich. Dann haben erst mal 10 Leute, inklusive SR, logisch, ein paar Stunden gewartet bis Daniel fertig war, die zähe Verteidigung in einem Doppel-Leichtfigurenendspiel mit Minusbauer wurde mit einem halben Punkt belohnt, gut gekämpft junger Mann! Es wird interessant zu sehen sein, ob es uns gelingt durch das Aufstiegstor zu schlüpfen.

Pokalmonster Empor

2:2 Sieg gegen Motor Wildau

Ein Bericht von Maxi: Letzten Samstag sind Hansi, Andreas, Sebastian und ich (Maxi) in der Pokalzwischenrunde angetreten. Da die 1. Mannschaft (bis auf Hansi) den nächsten Tag ein wichtiges Spiel gegen Rotation Pankow in der Oberliga bestritt, sind wir mit drei Leuten aus der 4. Mannschaft angetreten. Mit einem 2:2 haben wir das Achtelfinale gesichert.Sebastian spielte eine durchwachsene Eröffnung und ließ leider mit Dd7 diverse Taktiken und einen Königsangriff zu. Er kämpfte noch eine Weile, musste dann aber gegen den über 250 Punkte stärkeren Gegner die Waffen strecken.Ich habe eine etwas schwache Variante gegen Sizialianisch gespielt, die nach großem Abtausch zu einer schwachen c-Linie geführt hat. Um aktives Spiel zu behalten habe ich meinen Springer gegen zwei verbundene Freibauern getauscht. Das hat zu folgender Stellung geführt:

Weiß am Zug gewinnt

1. a7! Ta2 (1. .. Kc7 2. a8-D) 2. Ta6! Lb7 (2. .. Lxa6 3. a8D, 2. .. Txa6 3. bxa6 Lxa6 4. a8D) 3. Txa2 La8 4. Tc2 Aufgabe Hansi zwang seinen Gegner im Mittelspiel in bekannte königsindische Strukturen. Dieser konnte sich mit genug Figurenschutz gegen den Königsangriff verteidigen, allerdings nicht gegen die verlorenen Bauern und den starken e-Freibauern. Damit war durch die Berliner Wertung das Weiterkommen gesichert (Wie ich gelernt habe vergibt die Berliner Wertung einen Faktor für jedes Brett, in unserem Fall 4 Punkte für einen Gewinn am ersten Brett, 3 Punkte für einen Gewinn am zweiten usw., bei uns also ein 6:4). Andreas kämpfte gegen ein starkes schwarzes Bauernzentrum und kam mit seinem Bauernsturm auf dem Königsflügel nicht besonders weit. Als er sich dann mit seinem Turm auf Wanderschaft begab, hatte dies leider kein gutes Ende.Wir haben das Soll erfüllt, trotz deutlich stärkeren Gegnern (>200 DWZ-Punkte) an Brett 2-4 und wünschen der 1. Mannschaft viel Glück im Achtelfinale der BPMM!

BMM Runde 7 – 3 grandiose Siege und eine Pleite

Empor 2,3 und 5 mit Kantersiegen und bei Empor4 läuft es die ganze Saison nicht.
Hier die Ergebnisse:
Klasse 1.1 – Empor 2 – SV Turbine Berlin 1               6,5:1,5
Klasse 2.3 – Empor 3 – SK König Tegel 5                        6:2
Klasse 2.4 – Empor 4 – SV Königsjäger Süd-West 3 1,5:6,5
Klasse 3.2 – Empor 5 – SG Eckturm 2                             7:1
2 Runden vor Schluss gab es einige Vorentscheidungen. Empor 2 liegt an 2. Stelle und hat noch die Chance aufzusteigen. Bei Empor 3 dürfte der Aufstieg schon sicher sein. Bei Empor 4 riecht es nach Abstieg. Und bei Empor 5 ist nach diesem Sieg sogar der Aufstieg noch machbar. Nach der nächsten Runde sehen wir schon klarer.

BMM Runde 7 – 16. Februar – Heimspiele

Für Empor 2 und 3 gilt es, die vorderen Plätze zu verteidigen. Empor 4 hat Nachholebedarf und Empor 5 kann locker in den Wettkampf gehen.
Hier die Ansetzungen:
Klasse 1.1 – Empor 2 – SV Turbine Berlin 1
Steinhaus im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Klasse 2.3 – Empor 3 – SK König Tegel 5
Klasse 2.4 – Empor 4 – SV Königsjäger Süd-West 3
Klasse 3.2 – Empor 5 – SG Eckturm 2
Spielort für Empor3-5: Schachcafe „en passant“, Schönhauser Allee 58
Allen viel Erfolg!

Letzte Ausfahrt genutzt

Empor schlägt Kreuzberg 5:3

Nach den verherrenden Ergebnissen der letzten drei Runden, teilsweise selbst verschuldet, hatte die Mannschaftsleitung beschlossen das beste Pferd aus dem Stall zu holen, um den Bock umzustoßen. Trotz strategisch fehlerhafter Eröffnungsbehandlung konnte Felix durch sehr ideenreiche Spielweise eine bessere Stellung erreichen, leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Trotzdem eine gute Leistung von unserem Junior-Jugendtrainer. Bravo!. Der frischgebackene U-16 Meister Daniel (Herzlichen Glückwunsch !) scharte auch schon mit den Hufen, aber sein Gegner kam nicht, gute Besserung an dieser Stelle. 1:1. Elisas und Thomas Remispartien egalisieren sich insoweit, als dass Weiß in beiden Partien nicht ganz das Maximum rausgeholt hat (+3 und +3). 2:2. Zu den beiden Großkalibern, gesellt sich langsam noch ein mittelgroßes Kaliber namens Jonas dazu; nachdem ich ihm ein Remis verboten hatte, weil er ja gerade so schön im Rollen ist, gewann er, leider habe ich von der Partie nichts mitbekommen. Karsten gewann eine technisch perfekte Partie, eigene Bauernmehrheit betont und Spiel gegen den gegnerischen Läufer, kein Meckern der Engine. Marco hingegen gewann eine hochkomplizierte Partie mit tollen taktischen Motiven, laut Engine stand er auch nie schlechter. Thomas Jahn sagte nur:“ Eine Partie mit drei positionellen Bauernopfern habe ich noch nie gesehen!“ Jetzt zu meiner Patzerei, nachdem ich vollständigen Ausgleich nach der Eröffnung erreicht hatte (00.2), führte ich so ungefähr den einzigen Zug aus, den man nicht spielen durfte, und es kam dieses Blockadeopfer aus dem Igel mit Sd5 zum Tragen, was ich schon in tausend Schachzeitungen mal gesehen habe, OK bißchen lachen und Verluststellung mit D,T gegen D,T mit Minusbauern und kaputter Königsstellung möglichst lange spielen. Dann aber tauschte mein Gegner fehlerhaft die Damen, macht man natürlich nicht in dieser Konstellation, siehe z.B. die berühmte Matchpartie aus Aljechin-Capablanca, und es entstand ein remisiges Turmenspiel.

1…Ke7??, hier zählt das allgemeine Prinzip der Königsaktivierung gar nichts, schlimmer noch, Weiß bekommt die Zeit den eigenen König mit Kf2 und Ke3 ins Spiel zu bringen. Nach 1…a4! werden die weißen Bauern aufgesplittert und aufgelöst. Die Großrechner bleiben bei +0,56 stehen, ein sicheres Indiz für Remis. Gut, wenn man nach zwei Doppelfragezeichen gegen einen starken Mann wie Robert Glantz verliert ist dass dann auch in Ordnung. Alles zusammen: 5:3. Wenn wir noch irgendwas wollen, müssen nun die letzten drei Matche gewonnen werden.

Daniel und Nikolai sind Berliner Meister !

In der Altersklasse U16 hatte Daniel Sulayev den Titel mit beeindruckenden 100% bereits vor der letzten Runde sicher – es folgte noch ein Remis gegen den Setzlistenzweiten Niclas Hommel. 

In der u12 trennten sich Bagrat Torosyan und Chinguun Sundui in der letzten Runde Remis, während Nikolai gegen Jarne Ruddat gewann – Damit wird Nikolai Nitsche nach spannendem Turnierverlauf mit einem halben Punkt Vorsprung Berliner Meister in der u12!

Herzlichen Glückwunsch unseren beiden Titelträgern!

Zu den beiden neuen Titelträgern kommen weitere Erfolge:

U12: Max Freude wird Berliner Vizemeister (5.0 aus 7) hinter Bao (SV Mattnetz) – erst das direkte Aufeinandertreffen in der letzten Runde brachte die Entscheidung
U18: Julian Nöldner (Empor / SF Nord-Ost) Berliner Vizemeister (6.0 aus 7! – diese Punktzahl reicht normalerweise für den Titel – aber Maxmimilian Mätzkow ist ja aus Brandenburg zum SC Kreuzberg gewechselt)
U16: Luca Mankel (Empor/Friesen Lichtenberg) wird Berliner Vizemeister mit 5 aus 7 bei nur einer Niederlage gegen Daniel.
U10: Paul Freude, lange vorn mit dabei , unterlag in der Schlussrunde bem neuen Berliner Meister Luca Theviot (SK Caissa Hermsdorf-Frohnau) und wurde so auch von dem superjungen Ennio Rodriguez Klasen (SK International) überholt.

Für die Deutsche Einzelmeisterschaft 2020 in Willingen qualifizierten sich folgende Empor-Spieler: Daniel Sulayev, Max Freude, Nikolai Nitsche und Paul Freude. Weitere Ergebnisse von Empor-Spielern im Finale der BJEM:

U14: 6. Alexander Doraszelski 2.5 7. Stefan Ellert 2.0
U12: 9. Luke Jiang 2.0 (Luke ist aus dem jüngeren Jahrgang und kann auch im kommenden Jahr noch in der u12 spielen)

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Bilder von der BJEM: Weiterlesen

BJEM – Spannung vor der letzten Runde!

Vor der letzten Runde der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft (Beginn Freitag 10 Uhr, Andreas-Gymnasium, Koppenstr. 76, 10243 Berlin) sieht es wie folgt aus:

u10: Paul Freude (6,5 aus 8) spielt im direkten Duell gegen Luca Theviot 6.5 (SK Caissa Hermsdorf-Frohnau), auch Floris Thümler hat noch Chancen
u12: Nikolai Nitsche (nun 6.0) besiegt Bagrat Torosjan (5.5), Morgen spielen Chinguun (6.0) und Bagrat gegeneinander – Eine spannende Konstellation! Luke Jiang hat inzwischen zwei Punkte eingesammelt.
u14: Max Freude 5.0 steht im „echten“ Finale um den Titel gegen den Favoriten Bao Anh Le Bui (5.5)! Stefan Ellert und Alexander Doraszelski haben jeweils 2 Punkte.
u16: Daniel Sulayev mit 6 Siegen in Folge vorn. Luca Mankel (Friesen Lichtenberg/Empor) vor der Runde 4.0 (er spielte vorhin noch) mit Chancen aufs Treppchen
u18: Julian Nöldner (SF Nord-Ost/Empor) mit 5 aus 6 ist auf einem sicheren 2.Platz, konnte aber den Favoriten Maximilian Mätzkow leider nicht ärgern (bisher 6 aus 6).

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Endstand Kinder- und Jugendwinteropen 2020

Vom 1.- 4.2.2020 fand im Andreas-Gymnasium das DWZ-Jugendwinteropen 2020 statt. Die Ergebnisse der Empor-Spieler: Gesamtwertung Platz 2: Oliver Ellert (6.0 aus 7), Platz 11 (2.  in der u14-Wertung) Tobias Spranger 5.0, 14. Namiq Dadasov 4.5, 37. Theo Buchsteiner 3.5 (Erst-DWZ nun voraussichtlich 1197), 57. (und Platz 4 in der u10!) Aaron Bartels 3.0 (Erst-DWZ 714) bei 76 Teilnehmern. Turniersieger wurde Ansgar Zielke (Borussia) mit 6,5 Punkten – Herzlichen Glückwunsch!

Beim „Großen Kinderwinteropen“ spielten Edgar Bunte und Lars Lau mit. Lars belegte mit 5.0 aus 7 Platz 2, Edgar wurde mit 3.5 Punkten Zwölfter (leider nur 19 Teilnehmer).  Sieger hier Jan Dantsig (Herder-Gymn.).

» Jugendwinteropen 2020 – Abschlusstabellen
» Großes Kinderwinteropen – Abschlusstabelle Weiterlesen

BJEM-JWO-KWO: Empor mit 16 Kindern und Jugendlichen dabei!

Traditionell wird in den Winterferien die Berliner Jugendeinzelmeisterschaft (BJEM) als Rundenturnier in den Altersklassen U10 bis u18 ausgetragen. Bei der u10 und u12 spielen jeweils 10 Kinder an 7 Spieltagen den Berliner Meister aus, in den höheren Altersklassen sind es jeweils 8 Teilnehmer. Die Besten qualifizieren sich für die Deutsche Einzelmeisterschaft (DEM), die im Juni in Willingen ausgetragen wird – im Jugendbereich DAS Großereignis (da kommt höchstens noch die Deutsche Vereinsmeisterschaft, DVM, heran). Als Rahmenturniere werden das zweitägige Kinderwinteropen (2 Gruppen Schnellschach, 30 min) und das Jugendwinteropen (7 Runden an 4 Tagen, mit DWZ-Auswertung) ausgetragen. Und so siehts aus: Weiterlesen

Besondere Ehrungen für Rudi und Kimpi

Unsere beiden Strategen, die jahrelang die Geschicke unserer Abteilung bestimmen, wurden verdientermaßen Ende des vorigen Jahres über den Rahmen unseres Vereins hinaus geehrt.

Carl-Rudolph Witzke – Würdigung mit einer Ehrenurkunde und Präsent durch den Bezirk Berlin-Pankow
Am 7. November 2019 fand im Rathaus Berlin Pankow eine würdige Ehrenveranstaltung für verdienstvolle Sportfunktionäre statt.
Über 25 Jahre führt Rudi bereits die Abteilung Schach erfolgreich und ist mit seinen 70 Jahren nach wie vor ein absoluter Aktivposten im Verein. Zu allen Mitgliedern hat er einen guten Draht und ist ein angesehener und beliebter Leiter unserer Abteilung.

Frank Kimpinsky – „SportjugendGratia“ in Gold
Am Freitag, dem 1. November 2019 zeichnete der Vorstand der Sportjugend Berlin im Manfred von Richthofen-Haus Ehrenamtliche für ihre besonderen Leistungen im Berliner Kinder- und Jugendsport aus. Das ist die höchste Auszeichnung, die die Sportjugend des Landessportbundes Berlin zu vergeben hat. Eng verknüpft mit Kimpis Engagement sind die vielen Erfolge im Jugendbereich angefangen bei den Berliner Meisterschaften bis hin zu den Deutschen Meisterschaften. Unsere Abteilung Schach ist Leistungsstützpunkt der Jugend in Berlin und seit 2006 ununterbrochen anerkannter Stützpunktverein der Initiative „ Integration durch Sport“.

Wir Schachfreunde von Empor freuen uns mit euch über die Auszeichnungen und gratulieren recht herzlich. Wir danken euch für eure langjährige ehrenamtliche Tätigkeit bei Empor und wünschen euch Kraft, Gesundheit und Freude für die zukünftigen Aufgaben.