Weihnachts-Preisskat am 15.12.2017

Auf geht’s zum alljährlichen Weihnachts-Skatturnier  kurz vor den Feiertagen –  auch diesmal am Freitagabend!

Termin: Freitag, 15. Dezember 2017 um 19:00 Uhr (bitte 15 min früher erscheinen)
Ort: Schachcafé „en passant“, Schönhauser Allee 58 (Ecke Gneiststr.), 10437 Berlin
Teilnehmer / Einsatz: 5,50 € für Mitglieder der Abt. Schach des SV Empor (ab 18 J, ab 16 J. mit Erlaubnis der Eltern) sowie Eltern unser jugendlichen Mitglieder, 8,00 € für Gäste

Anmeldung: Möglichst frühzeitig bei Carl-Rudolf Witzke (Tel: 030 5411 711 oder sms an 0179-6265021 oder per Mail an Carl-Rudolf Witzke ) – spätestens jedoch bis 12.12.! Wie immer wollen die schönen Preise ja besorgt sein…

Viele Grüße zu den Adventstagen und alles Gute, Euer Rudi

BMM Runde 3 – 3. Dezember – Auswärtsspiele

In dieser Runde hat es Empor 2,3,4 mit Eckbauer 1,2,3 zu tun. Eine starke Gegnerschaft erwartet uns. Empor 5 spielt bei Narva.
Stadtliga Staffel A  –    BSG Eckbauer 1          – Empor 2
Klasse  1.2  –                BSG Eckbauer 2          – Empor 3
Klasse 2.2  –                BSG Eckbauer 3          – Empor 4
Spielort für Empor 2-4: Interkulturelles Stadtteilzentrum, Nehringstr.8 14059 Berlin
U2 Sophie-Charlotte-Platz; Bus M45 (Klausener Platz); Bus 309 (Seelingstr.)
Klasse 3.2  –               SG Narva 2                  – Empor 5
Spielort Klub Lebensfreude, Kadiner Str. 1 10243 Berlin, U5 oder M10 Frankfurter Tor
Viel Erfolg allen Mannschaften!

Empor bei der Sportlerehrung des Bezirkes Pankow

Am 21. November 2017 fand im Rathaus Pankow die diesjährige Sportlerehrung für Sportler und den Jugendsport des Bezirkes Pankow statt. Mit dabei Elisa, Hansi für Marco und Julian, wir wurden für den Berliner Meistertitel und den Berliner Pokalsieg ausgezeichnet, zusammen mit 73 Sportlern aus anderen Sportarten.

Sander mit 6,5 aus 7 für das Berliner U14-Finale qualifiziert!

Zwei Wochenenden müssen die u10, U12 und U14-Spieler bei jeder der beiden Vorrunde der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft (BJEM) investieren. Als Lohn winkt für die stärksten Spieler einer der 2-3 Qualifikationsplätze für das Finale in den Februarferien und natürlich die Aussicht auf DWZ-Zuwächse oder das erstmalige Erlangen einer DWZ. In Vorrunde Nr. 1 (September/Oktober) qualifizierten sich von Empor Paul Freude (u10) und Ludwig Beer (U14). Daniel Sulayev (U14) und Nikolai Nitsche (u10) haben einen Freiplatz für das Berliner Finale bekommen.

BJEM 2018 2.Vorrunde – In den Pausen gings, na klar, weiter mit Schach…

Bei der 2.Vorrunde (11./12. und 25./26.11. im Andreas-Gymnasium Friedrichshain) war Empor mit 17 Spielern dabei (4 x U14, 6 x U12 und 7 x U10). Drei weitere Spieler traten am 11./12.11. beim vierrundigen Jugendherbstopen A an, wobei dort keine Bäume ausgerissen wurden (Conrad Eulenstein 2,5 aus 4, Oliver Ellert 2,0 und Paul Freude 1,5 aus 4).

U14 (Jg. 2004/2005): Sander Breitzmann siegte deutlich mit 6,5 aus 7 Punkten und sicherte sich so den erwarteten Startplatz im Berliner Finale (8 Spieler, Jeder gegen Jeden), wo ja mit Daniel Sulayev und Ludwig Beer zwei weitere Empor-Spieler warten. Auch Janek Fricke spielte munter mit und belegte mit 5 aus 7 einen ausgezeichneten 4 Platz (+ 80 DWZ!). Außerdem traten Danilo Urbschat (4 aus 5) und Ulysses Masch (3 aus 5) von der „Offenen Trainingsgruppe” an. Beide schlugen sich ebenfalls wacker – Danilo punktete dabei mehrfach auch gegen nominell stärkere Spieler (+126 DWZ!).

U12 (Jg. 2006/2007): Zwei Jahrgänge, die in Berlin eine enorme Leistungsdichte bis hin zur Deutschen Spitze aufweisen. Sich hier für das Berliner Finale zu qualifizieren, bedeutet schon eine Menge! Von unseren Kandidaten sah ich nur Max Freude in der erweiterten Spitze dieses Feldes. Vor der letzten Runde noch ungeschlagen (3 Siege, 3 Remis) unterlag er jedoch in einem Spiel mit beiderseitigen Chancen dem führenden Andranik Movsisyan und rutschte noch auf Platz 8 ab. Für Max heißt es künftig, die vorhandenen Chancen zu nutzen und dabei auch mal ein wenig mehr „auf Risiko” zu gehen. Vielleicht wird es etwas im kommenden Jahr? Erneut aufwärts ging es für Alexander Doraszelski: 4,5 aus 7, Platz 9 und weitere ca. 50 DWZ-Punkte sind der verdiente Lohn. Auch Stefan Ellert lag lange Zeit mit vorn, aber die Niederlagen in den Runden 6 (gegen Artem, unnötig!) und 7 vereitelten sämtliche Quali-Chancen. Weiter von uns mit dabei: Anton Cheptou 3.0, Namiq Dadasov 3.0 (spielte nur 5 Runden, die aber recht gut!) und Ben Breuer 2.5, die allesamt auch nächstes Jahr noch in dieser AK dabei sind. Luca Müller und Yari Monninkhoff nahmen nur an der 1.Vorrunde teil.

U10 (Jg. 2008 und jünger): Unsere 2008er Spieler rissen keine Bäume aus: Benjamin (nach längerer Pause wieder dabei – Platz 24), Johann (nur Runde 1-5, Platz 29) und auch Jakob (Platz 20) spielten deutlich unter den Erwartungen. Doch halt: Unser neuestes Mitglied Pien Gross holte mit erfrischendem Spiel 4 Siege (Platz 15) und dabei war sogar noch mehr drin! Gut, dass wir uns nicht für das DWZ-lose Jugendherbstopen entschieden haben, denn Piens Einstiegs-DWZ wird bei respektablen 956 Punkten liegen! Mit dabei waren auch unsere (neben Paul) drei u8-Spieler, für die dieses Turnier vor allem das Sammeln von Erfahrung auf dem Weg zur DVM u10 (27.-29.12. in Magdeburg) bedeuten sollte. Bei Luke hatte ich insgeheim die Hoffnung, dass es für einen Platz unter den ersten Drei und damit für die Finalqualifikation reichen würde,  aber noch hat es nicht gereicht – trotz teilweise sehr guter Partieanlage (4 aus 7, Platz 14). Jona zeigte sich leicht verbessert; so sah ich zwei sehr gute Partien, leider eine davon mit dem „falschen“ Ergebnis und Grundreihenmatt. Bei Leo ging es auf und ab. Er muss versuchen, nicht nur mitzuspielen und sich „schön aufzubauen” – er muss den Gegnern Probleme stellen und sie zu Fehlern zwingen.

» Endstand U14 » Endstand U12 » Endstand U10 » Zum Beitrag auf der Jugendhomepage des BSV

BMM Runde 2 – Gegen Rehberge 3 klare Siege und eine Klatsche

Im direkten Duell standen sich 4 Mannschaften von Empor und Rehberge gegenüber.
Stadtliga Staffel A  –    Empor 2 – BSC Rehberge 1    1:7
Klasse 1.2  –               Empor 3 – BSC Rehberge 2     6:2
Klasse 2.2  –               Empor 4 – BSC Rehberge 3    5,5:2,5
Klasse 3.2  –                Empor 5 – BSC Rehberge 4   5.5:2,5 (evtl. 6:2)
Empor 2 war unerwartet chancenlos und ging unter.Empor 3 siegte 6:2, aber wie. Rehberge erschien nur mit 4 Spielern. Nach einer guten Stunde stand das Endergebnis fest. Neben den kampflosen Punkten kamen schnell 4 Remise zustande. Und in der Tabelle steht Empor 3 an der Spitze! Empor 4 und 5 mussten um die Punkte lange kämpfen. Und wie sie das taten, war schon sehenswert. Besonders die 5. Mannschaft, gespickt mit jungen Spielern, machte auf sich aufmerksam. Am 8. Brett von Rehberge saß wohl ein nicht gemeldeter Spieler am Brett. Deshalb wahrscheinlich 1 Punkt statt ½. Als Aufsteiger nun auf Platz 2. Klasse!
Schon am 3. Dezember geht es weiter mit Auswärtsspielen.

Empor Berliner Blitzmeister Jugend 2017!

Berliner Blitzmeister Jugend 2017 – SV Empor Berlin

Empor gewinnt die Mannschaftswertung der Berliner Jugend-Blitzmeisterschaften! Dabei werden einfach die Punkte der 4 besten Spieler eines Vereins zusammengezählt: Sander Breitzmann 8, Daniel Sulayev 7.5, Fabian Alcer 6.5, Oliver Ellert 6.5 = 28,5 Punkte (Alexander Doraszelskis gute 5 Punkte fielen aus der Wertung).

Mit 8 aus 11 landet Sander Breitzmann hinter Moritz Greßmann (9,5) und Jirawat Wierzbicki (9.0) auf einem sehr starken dritten Platz der Gesamtwertung, Daniel Sulayev wurde mit 7.5 gleich dahinter Vierter. Insgesamt waren 50 Teilnehmer am Start.

» Zum Bericht auf der Jugendseite des BSV

Auf Streifzug

Am gestrigen regnerischen Sonntag machte ich mich auf Beutejagd in der BMM auf, um einige interessante taktische Stellungen „aus dem Leben „zu schnappen. Beim Besuch der Zweiten, wo es überhaupt nicht nach 1:7 aussah, spielte der Turniervielspielerfuchs Micha Ziems gegen Altmeister Großmann, nach ultrascharfen Verwicklungen entstand folgende Stellung:

Micha zog richtig Lxf2 (Lxg5 führt nach Sg4 und Dc2 direkt in den Untergang), Wie sichert Schwarz das Unentschieden? Ja richtig ! Qualle rein und Dauerschach, also: Txf2! Kxf2 Df4+ Ke2 Dd2<->f4+ 1/2, leider kam Micha auf die unglückselige Idee mit Kg1 auszuweichen, nach Dxd4+ und D-Angriff war es aus. Schade und hübsch. Später kam Katja ganz aufgeregt mit ihrer Gewinnpartie aus Kreuzberg, hier auch eine witzige Variante. Nach sräflichen Eröffnungssünden entstand folgende Position mit WaZ:Hansi und ich rätselte, wie man den schwarzen Haufen erledigen kann, und es entstand folgende witzige Variante, Lb5 (nur Scb8 hält Schwarz noch ein wenig am Leben, Sdb8 scheitert an Generalabtausch und Sd5 mit der DDrohung gegen c7 und e7) Sde5? Sxe5 Dxd2 Sxc6! und die schwarze Dame ist gefangen im weißen Lager(Dxc2 Sxe7+ und Td2) +-. Witzig, nach einigen Irrungen und Wirrungen gewann Schwarz die Partie. Ansonsten gewannen Empor 3,4 und 5 und der Tag war gar nicht so schlecht.

Nur einer kam durch

Empor verliert gegen Pankow mit 2:6

Die Geschichte des heutigen Kampfes gegen Pankow ist so erzählt, der Pokalkampf an den ersten vier Brettern konnte knapp nach Berliner Wertung gewonnen werden, die hinteren vier Bretter waren am Freitag mit 50% der möglichen Punkte eingeplant worden, daraus wurde allerdings nichts.
Im Einzelnen, nach computergestützter Auswertung:
Paul verlor glatt, nachdem er seine Wunschaufstellung nicht realisieren konnte, flogen zwei Bauern weg und dann die Partie, Hansi machte ungefähr 10-20 Ungenaue und verlor auch glatt, Elisa konnte gegen den alten Rubinstein-Zug Te8 im orthodoxen Damengambit keinerlei Vorteil nachweisen und startete eine zweifelhafte Kombi, die in der richtigen Reihenfolge nur Nachteil ergeben hätte, so, wie passiert in der falschen Reihenfolge, war sofort der Ofen aus.
Geburtstagskind Felix spielte nach unkonventioneller Behandlung des Sämisch-Systems eine Glanzpartie und hätte starken bis gewinnbringenden Vorteil erzielen können, Td8 statt Lb2, stattdessen zwei Sackzüge und schon war es aus. Schade ! Peter wurde mit einem doppelt unnötigen Qualleopfer konfrontiert, einmal unnötig weil er es nicht zuzulassen brauchte, dann noch unnötig, weil die resultierende Stellung überhaupt nicht attraktiv für den Opferer war, kurz und gut wurde auch hier mindestens ein halber Punkt vergeben. Julian spielte ganz gut und gewann verdient in einem Nilpferd mit der langen Rochade. Jonas spielte auch eine Superpartie und hatte immer Vorteil, bis er ihn mit einem einzigen ungenauen Zug weggab und die Partie zum Remis verflachte. Marco hielt eine leicht nachteilige Stellung nach 7 Stunden Spielzeit Remis. Alles zusammen war die Niederlage verdient, aber zu hoch.
Der nächste Kampf in Greifswald sieht uns allerdings wieder guten Mutes.

Hamburg, 9.11.2017: Nikolai Nitsche – Magnus Carlsen 0:1

Am 9.11.2017 war Nikolai in Hamburg bei einem Uhren-Simultan gegen Magnus Carlsen dabei, welches Carlsen 13:0 gewann. „Nachdem alle Partien gespielt waren, durfte sich jeder der Spieler zu Magnus Carlsen an den Analyse-Tisch setzten und nun erklärte der Norweger im Einzelgespräch, zum jeweiligen Spielniveau passend, was man hätte besser machen können.“ [Chessbase]

Analyse Nikolai Nitsche – Magnus Carlsen, Foto: Nidja Wittmann

» Zum Artikel „Magnus Carlsens: Play Challenge in Hamburg“ von André Schulz auf chessbase.de

Als Magnus Carlsen danach die Partie mit Nikolai analysierte, hatten diese beide (!) im Kopf … alles sehr beeindruckend von Carlsen. Noch toller fand ich, dass Carlsen mit Nikolai ziemlich akzentfrei Deutsch gesprochen hat, zwar nur in Schachbegriffen aber … wie gesagt. Nikolai war natürlich wie immer schüchtern und hat nicht viel bis nichts gesagt, aber so kennt man ihn ja. Ansonsten war Nikolai der jüngste Teilnehmer … er ist ja erst 8 Jahre alt. Zur Partie meinte Carlsen, daß Nikolai etwas passiv fortgesetzt hätte. Nun hat Nikolai ein vom Weltmeister unterschriebenes Partieformular zu Hause!  [Nach Informationen von Thomas Nitsche]

Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:

 

Ein Empor-Quintett beim Lichtenrader Herbst

183 Spieler nahmen am Samstag den Kampf um Punkte und Platzierungen beim Lichtenrader Herbst auf. Beginn täglich um 17 Uhr (Runde 8 am 4.11. um 14 Uhr; Runde 9 am 5.11. um 10 Uhr). Hier der Endstand mit den TOP 5 und den Ergebnissen der Emporspieler:

Rang Endstand   Elo NWZ Punkte Ø
1. Kryakvin,Dmitry GM 2583 7.5 2226
2. Stern,René GM 2522 2498 7.5 2210
3. Danin,Alexandre GM 2554 2530 7.5 2120
4. Kasparov,Sergey GM 2450 7.0 2186
5. Malek,Daniel FM 2405 2368 7.0 2052
 Leistung  DWZ +/-
11. Förster,Jonas 2268 2229 6.5 2043 2235 +2
24. Sulayev,Daniel 2051 2029 6.0 1854 2029 +-0
51. Welz,Peter,Dr. FM 2060 2016 5.5 1791 1871 -27
76. Silz,Elisa 1970 1893 4.5 2007 2007 +30
113. Nitsche,Nikolai 1538 1621 4.0 1737 1694 +27
(182 Teilnehmer)

» Turnierhomepage „Lichtenrader Herbst“