Spielbericht Empor I – Befreiungsschlag!
Am 12.01. 2025 um 10 Uhr fanden sich 7 Emporianer im Rathaus Treptow ein, um das neue Schachjahr einzuleiten und um Boden im Abstiegskampf gutzumachen. In der vierten Runde trafen wir auf Rotation II. Schlagbar dachten wir, doch nach dreißig Minuten waren wir leider immer noch sieben, was sich erst später aufklärte.
Dafür sah es auf den Brettern besser aus. Ennio hatte in seinem ersten Spiel für die erste Mannschaft zunächst von einem Fehler in der Eröffnung profitiert und eine bessere Stellung erreicht. Dann kam es zu einem taktischen Scharmützel, bei dem der Gegner zunächst die Oberhand hatte, doch bei Taktik macht Ennio kaum jemand etwas vor – der erste Sieg, Bravo!! Felix kam erst im Laufe der Partie in Spiellaune, hatte er zunächst im Abtauschkönigsinder eine etwas gedrückte Stellung, doch er verteidigte sich sehr aufmerksam, installierte nach ungenauem Spiel des Gegners einen Monsterläufer auf d4 und konnte letztlich im Endspiel den Sieg einfahren. Maxim spielte den Rentner mit jugendlichem Schwung, übte mit dem Londoner Läufer standardmäßig starken Druck am Damenflügel aus. Sein C-Bauer machte letztlich das Rennen. Ein guter Erfolg für unseren Wiedereinsteiger.
Nikolai hatte mit Schwarz zunächst gefühlt eine starke Position erreicht, es entstand in einer sizilianischen Struktur eine sehr komplizierte Stellung, die ihm sogar zeitweise eine Mehrfigur einbrachte, doch gab es praktisch viele Probleme zu lösen, was er leider nicht schaffte. Der erste (und einzige) Sieg für Rotation.
Raphael hatte in der Eröffnung zunächst einige Probleme zu lösen, gelang es seinem Gegner doch die Stellung teilweise zu öffnen und gegen Raffas König vorzugehen, der noch in der Mitte weilte. Doch hatte dieser dafür viel Zeit verbraucht, was Raffael geschickt ausnutzte und in ein besseres Endspiel abwickelte und in Endspielen macht ihm kaum jemand etwas vor. 4-2. Jonas verbrauchte (wie üblich) viel zu viel Zeit in der Eröffnung und musste die letzten 20 Züge bis zur Zeitkontrolle in zwei Minuten machen. Zum Glück gibt es Inkrement. Er spielte mit Weiß einen Pirc und konnte sich an einige Foltermethoden erinnern, die er sonst eher auf der anderen Seite erlebt. Mit einem Bauernopfer zwang er die gegnerischen Figuren in die Passivität und nachdem er die Stellung öffnen konnte, war der Sieg nicht mehr fern.
Karsten steuerte den übrigen halben Punkt bei. Zwar gelang es ihm einen optischen Vorteil zu erringen, doch war die Stellung schon vereinfacht genug, dass sein Gegner das Remis abklammern konnte.
Fazit: Wir gewannen mit sieben Mann 5,5-2,5 gegen Rotation Pankow II. So kann es in drei Wochen weitergehen!
Endstand 5.5 : 2.5 Tolle Leistung!!! >>>Landesliga Empor I



