8.11.2025
Auch hier gab es einige Personalausfälle zu verkraften. Dafür traten sechs besonders engagierte und enthusiastische Spieler an, die ohne Scheu ihre Herausforderungen annahmen. Die einstündige Fahrt nach Eberswalde verlief reibungslos, auch der Anschluss klappte, sodass Zeit blieb noch für einen kurzen Besuch beim Bäcker, bevor es ans Brett ging.
Das Spiellokal befand sich in einer Doppelwohnung, gut ausgestattet, hell und freundlich, wenn auch mit der typischen Hellhörigkeit der 80er-Jahre-Neubauten. Gespielt wurden sechs solide Partien, teils mit ungewöhnlichen Eröffnungen. Wie so oft entschieden am Ende Zeitmanagement und Taktik über Erfolg oder Niederlage.
Lars musste als Erster die Segel streichen: Nach einem Abtausch in zunächst guter Stellung kippte die Partie, und er konnte das Blatt nicht mehr wenden. Kurz darauf sorgte Petr mit einem souveränen Sieg für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Bei Tim, Lev und Mika sah es zu diesem Zeitpunkt recht vielversprechend aus, während Ennio in einer wilden Französisch-Partie gelandet war etwas schlechter, aber mit gefährlicher dynamischer Kompensation.
Mit zunehmender Zeitnot wurde die Lage jedoch schwieriger. Lev ließ sich in ausgeglichener Stellung den Läufer einsperren ein Versehen, das ohne Zeitdruck wohl nicht passiert wäre. Tim kämpfte sich zurück, öffnete dann aber seine Bauernstellung und verlor die Übersicht. Auch bei Mika kippte die Partie in der Zeitnotphase: nach einem verweigerten Damentausch brach die Stellung rasch zusammen. Ennio versuchte noch alles, doch mit offenem König und starker Initiative des Gegners war nichts mehr zu machen.
Ein unglücklicher Auftakt aber mit guter Stimmung, viel Kampfgeist und Teamzusammenhalt. Weiter geht es am 2. Spieltag, diesmal zu Hause gegen den SAV Torgelow am 13. Dezember 2025.
Jugendbundesliga Nord 2025/26
Barnimer SF – SV Empor Berlin I 5 : 1
Gegen den Vorjahressieger Barnimer SF war an diesem Spieltag wenig zu holen. Trotz großem Einsatz musste sich Empor klar geschlagen geben.
Sieg: Sennikovskii, Petr
Endstand: 1 : 5 – Stark gekämpft, aber am Ende deutlich unterlegen.

