Nicht mehr lange – dann beginnt für Sona Bashirova, die amtierende Deutsche Meisterin u10w, die erste Partie bei der Jugend-Europameisterschaft 2025 u10 der Mädchen.
9 Runden gegen schwere Gegnerschaft – erfahrungsgemäß meist deutlich stärker als deren Elo-Zahlen sind für Sona der erste große Prüfstein auf der internationalen Bühne. Viel Erfolg!
Ich finde die Einleitung auf der Turnierhomepage 2025 sehr gut „Seit 2001 führt der Jugendschachbund Sachsen im Oktober in Sebnitz die offene U8-Meisterschaft mit internationaler Beteiligung durch. Wer sich die Siegerlisten der vergangenen Jahre anschaut, findet heute namhafte Spieler wieder, darunter Oliver Mihok (HUN, 1. Platz 2001), Matthias Blübaum (2. Platz in den Jahren 2004 & 2005), Jan-Krzystof Duda (POL, 1. Platz 2005) oder Vincent Keymer (1. Platz 2011).“ Und der eine oder andere starke Empor-Spieler war dort im Laufe der Jahre ebenfalls erfolgreich… FM Zsigmond Szajbely, Paul Freude, Nikolai Nitsche – allesamt beste deutsche Spieler bei ihrer Turnierteilnahme mit Qualifikationsplatz zur DEM u10 bzw. u10w durch Sona Bashirova. Den Quali-Platz gibt es nun nicht mehr, nachdem die DSJ mit ca. 20 Jahren Verspätung erkannt hat, dass auch die Jüngsten durchaus eine Meisterschaft im Rahmen der DSJ verdient haben… In diesem Jahr (12.-18.10.2025) war vom SV Empor Berlin » Nikita Nilov dabei – mit 6 aus 9 belegte er ebenfalls einen TOP-10-Platz, stark! » Turnierseite der iOEM u8.
Nach einem aufregenden wechselhaften Wettkampftag gestern nun heute in der letzten Runde Siege für unsere beiden Teams. Die U14 wird Norddeutscher Meister – 6 Siege bei nur einem Unentschieden sind eine deutliche Sprache. Herzlichen Glückwunsch an Ennio Rodriguez Klasen, Onno Zhang, Anker Müller, Mika Oleg Gundermann und Lev Jozsa!Die U12 siegt eindrucksvoll mit 4:0 gegen den Elmshorner SC und sichert sich hinter den Favoriten Barnimer SV und TSG Oberschöneweide mit 10:4 Punkten einen sehr guten 3.Platz.
Ebenfalls Herzlichen Glückwunsch, auch zur damit verbundenen Qualifikation zur DVM (Deutschen Vereinsmeisterschaft) an Maxime Varazi, Tim Zussner, Sona Bashirova, Ahmad Ahmadov und Valentin Köhler. » Turnierseite u12 + u14
Um seine Ziele durchzusetzen, beachte man folgendes:
Keinesfalls diejenigen informieren, die Einfluss auf eine Entscheidung nehmen könnten
Tatsachen schaffen, erst danach informieren
Berlin wird in diesem Jahr offensichtlich wieder ein Team zur » Deutschen Ländermeisterschaft entsenden. Diese Absicht habe ich am Freitag zufällig erfahren – das wurde weder auf der Jugendwartetagung noch auf der Jugendhomepage des BSV noch um den geheimnisvollen (niemand kennt ihn so genau) Verteiler der Berliner Vereinsjugendwarte kommuniziert (ich nhabe jedenfall nichts gefunden). ABER irgendwie keimte irgend jemandem die Idee und er (sie) fragte direkt bei einigen Spielern an… Nach Zusagen und Ablehnungen dann „Hey, wer hier mitspielt, hat ja ein starkes Turnier und braucht sich ggfs. nicht über die Vorrunden zur BJEM zu qualifizieren“ – auch wenn keine deutliche bessere DWZ-Leistung zu sehen ist. Ich habe keine Ahnung, ob dieses Argument (Freiplatz für das BJEM-Finale) bei allen Spielern bei der Anfrage mit genannt wurde, vermutlich nicht. Aber eine Leistungssportsitzung anzukündigen und selbst da noch nicht den Hinweis zur DLM und den geplanten Deal mit den Freiplätzen mit zu veröffentlichen, ist sehr grenzwertig – das hat „Geschmäckle“. Schön wäre es, als Vereinsjugendwart rechtzeitig im Vorfeld zu wissen, das eine Teilnahme Berlins an der DLM geplant ist (auch, wer angefragt wurde und wer die Betreuung übernimmt). So könnten auch die Vereinsjugendwarte Empfehlungen geben…
Das letzte Spiel ist geschafft. Tim konnte noch einen halben Punkt ergattern. Bei so gleich starken Spielern darf man sich keine Fehler erlauben. Jona mit einem guten Turnier und nur einer Niederlage. Wir werden nächstes Jahr wieder angreifen.
Studierende und Hochschulmitarbeitende – markiert euch den 22. und 23. November 2025 im Kalender! Die Humboldt-Universität zu Berlin lädt gemeinsam mit dem Deutschen Schachbund e.V.und demAllgemeinen Deutschen Hochschulsportverband e.V. zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Schnell- und Blitzschach ein.
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Unternehmensberatung d-fine erwarten euch ein Preispool von 2.200 €, ein kostenfreies Catering sowie ein attraktives Rahmenprogramm: Freut euch auf ein kleines Chess Village, einen professionellen Livestream, DGT-Bretter an allen Spieltischen und einen besonderen Vortrag:
Am 21. November 2025 gibt GM Überraschungsgast für alle früher angereisten einen kostenfreien, tiefgehenden Einblick in das Londoner System.
Wer kann teilnehmen? Voraussetzungen für die Teilnahme sind:
Ein Studierenden- oder Mitarbeitendenstatus an einer deutschen (Fach-)Hochschule oder Universität (Auch Absolvent:innen mit Abschluss nach Oktober 2024 sind teilnahmeberechtigt)
Wie erfolgt die Anmeldung? Für eine Anmeldung schickt ihr proaktiv eine Mail an die Hochschulsporteinrichtung eurer Universität mit der Bitte um Anmeldung. Sollte eure Hochschule keinen Hochschulsport anbieten, könnt ihr euch direkt per E-Mail an christoph [dot] barth [at] hu-berlin [dot] dewenden.
Alle weiteren Informationen findet ihr in der offiziellen → Ausschreibung
Noch ein Hinweis: Einige Hochschulsporteinrichtungen unterstützen Studierende finanziell bei nationalen Unisportveranstaltungen! Sprecht eure Hochschulsporteinrichtung direkt darauf an!
(Nach Informationen von Christoph Barth, Beauftragter Hochschulschach)
Großer Erfolg für den SV Empor Berlin: Sona Bashirova gewinnt die Deutsche Einzelmeisterschaft U10w in Willingen
Vom 7. bis 15. Juni 2025 fand in Willingen die Deutsche Einzelmeisterschaft der Altersklasse U10w statt – und sie endete mit einem historischen Triumph für den SV Empor Berlin: Sona Bashirova wurde Deutsche Meisterin U10w 2025!
Der Weg zum Titel
Sona startete als Favoritin vom Setzlistenplatz 1 und wurde dieser Rolle mit großem Kampfgeist und strategischer Reife gerecht. In einem spannenden Turnier über neun Runden im Schweizer System holte sie 7 Punkte aus 9 Partien und blieb ungeschlagen in den letzten fünf Runden.
Hier ihr Turnierverlauf im Überblick:
Runde
Brett
Gegnerin
DWZ
Farbe
Ergebnis
Bemerkung
1
1
Hannah Schmidt
1121
Schwarz
1 : 0
Solider Auftaktsieg
2
1
Rina Artarov
1282
Weiß
1 : 0
Starke Eröffnungsphase
3
1
Dorothea Sicheng Xu
1340
Schwarz
1 : 0
Durchbruch an Brett 1
4
1
Sara Vignesh
1364
Weiß
0 : 1
Einzige Niederlage
5
2
Varvara Sigacheva
1482
Schwarz
1 : 0
Comeback gegen starke Gegnerin
6
2
Sally Elsayed Esam
1527
Weiß
½ : ½
Wichtiges Halten
7
2
Annika Giss
1358
Weiß
1 : 0
Kontrolle zurückgewonnen
8
2
Frieda Helbig
1117
Weiß
1 : 0
Tabellenspitze übernommen
9
1
Miriam Gubler
1188
Schwarz
½ : ½
Titel gesichert
Mit insgesamt 7,0 Punkten, drei Schwarzsiegen und einer starken Leistung gegen durchweg starke Gegnerinnen sicherte sich Sona verdient den 1. Platz. Besonders beeindruckend war ihre Leistung in der Schlussphase des Turniers, wo sie mit einer kontrollierten, strategischen Spielweise den knappen Vorsprung verteidigte.
Ein Titel für die Vereinsgeschichte
Mit diesem Erfolg schreibt Sona Bashirova Vereinsgeschichte: Es ist der erste Deutsche Meistertitel bei einer Jugend-Einzelmeisterschaft für den SV Empor Berlin. Gleichzeitig hat sich Sona für die Teilnahme an der Europa- oder Weltmeisterschaft qualifiziert – ein weiterer Meilenstein auf ihrem vielversprechenden Schachweg.
Stimmen zum Erfolg
Im Interview mit dem Präsidenten des Berliner Schachverbandes, Paul Meyer-Dunker, zeigte sich Sona bescheiden, aber stolz auf ihren Titel. Das ganze Gespräch ist auf YouTube abrufbar.
Nichts ist schwerer, als Favoritin zu sein und das im gesamten Turnier bis zum Ende nachzuweisen… mit knappem DWZ-Vorsprung vom Setzlistenplatz 1 gestartet, übernahm Sona Bashirova (SV Empor Berlin) nach Runde 8 die Tabellenspitze und hielt den Titel mit einem schwer erkämpften Remis („Kontrollierte Offensive“) in der letzten Runde fest.
Deutsche Meisterin u10w 2025: Sona Bashirova – Foto: Paul Meyer-Dunker
Herzlichen Glückwunsch, Sona zum Titel und der damit erkämpften Qualifikation zur Europa- oder Weltmeisterschaft! Dieser Titel ist in der Schach-Geschichte des SV Empor Berlin der erste Titel bei einer Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft!
Gewinnen ist schwer… das gilt vor allem für unsere Remisenkönige Ennio und Tim (5 bzw. 4 Remis). Erfreulich die erfrischende Spielweise von Maxime (4 aus 6), der seine Gegner beschäftigt und immer wieder zu Fehlern zwingt – genau so! Ebenso Teodora, an 39 von 44 Teilnehmerinnen gesetzt – sie ist mittlerweile bei der 50%-Marke angekommen. Die gestrige Doppelrunde war hart! Mit am längsten spielte wohl Sona – und das in einer der jüngsten Altersklassen (u10w). Mit 4.5 aus 6 liegt sie mit im Vorderfeld. u8: Nikita hat zwei lange spannende Partien gespielt und auch schon einen Punkt eingesammelt.
Vom 7.-15.6.2025 wird wieder die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft (DJEM) in Willingen (Upland) ausgetragen. Dabei handelt es sich um ein ganzes „Konglomerat“ von Veranstaltungen – die DJEM selbst in den Altersklassen u8 bis u18 (Mädchen und Open), die Offene Deutsche Jugendmeisterschaft (in 3 DWZ-Gruppen) sowie weitere Veranstaltungen – wie Weiterbildungskurse, eine Familienmeisterschaft, Simultan mit TOP-Spielern usw.. Hier die wichtigsten Turnierlinks (nicht alle funktionieren schon zu Turnierbeginn):
Wir wünschen allen Teilnehmenden des SV Empor Berlin viel Erfolg! Betreuung vor Ort: Felix Schabe, Frank Kimpinsky. Mit dabei vom SV Empor Berlin in diesem Jahr:
Spielverlegung gelungen – großer Dank an alle Beteiligten Ein großes Dankeschön geht an die Königsjäger, die es ermöglicht haben, dass der Spieltag nicht ausfallen musste. Auch Phillip Sandler hat uns sehr unterstützt, obwohl es auch für ihn schwierig war, während der vielen Turniere eine Mannschaft aufzustellen. Letztlich hat es doch noch geklappt, und wir konnten ein ausgeglichenes Match austragen. Das Ergebnis war ein gerechtes 3:3 mit jeweils zwei guten, zwei schwächeren und zwei ausgeglichenen Partien auf beiden Seiten. Besonders schön war der Sieg von Petr, der mit einem Damenopfer glänzen konnte. Onno versuchte noch über anderthalb Stunden länger als alle anderen, aus seiner Stellung etwas herauszuholen, aber es sollte nicht sein. Es blieb beim Remis.