Herzlichen Glückwunsch, Carsten!

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

wir vom SV Empor Berlin gratulieren Carsten Schmidt ganz herzlich zur Berufung als neuer Geschäftsführer des Deutschen Schachbundes. Mit ihm übernimmt eine Persönlichkeit diese Aufgabe, die das Berliner Schach seit vielen Jahren auf unterschiedlichsten Ebenen geprägt hat. Carsten ist im organisierten Schach seit Jahrzehnten engagiert. Sein Wirken im Berliner Schachverband, insbesondere als Präsident von 2010 bis 2020 sowie sein langjähriger Einsatz in Vorstand, Ausbildung und Jugendarbeit haben nachhaltige Spuren hinterlassen. Die Ernennung zum Ehrenpräsidenten des Berliner Schachverbandes war Ausdruck dieser Verdienste.

Für viele Emporianer ist Carsten jedoch nicht nur eine bekannte Funktionärspersönlichkeit. Zahlreiche Jugendliche kennen ihn ganz konkret aus der Praxis. Als Trainer, als Begleiter und Organisator beim Blitz Grand Prix oder aus der direkten Arbeit am Brett. Andere haben ihn als Ausbilder in der Schachtrainerausbildung erlebt, wo er Wissen ruhig, strukturiert und stets auf Augenhöhe vermittelt hat. Wieder andere kennen ihn als aktiven Spieler, zunächst bei Caissa Hermsdorf und heute bei Berolina. Und für alle, die ihm begegnet sind, bleibt vor allem eines in Erinnerung. Carsten als stets freundlicher, aufgeschlossener, hilfsbereiter und ruhiger Schachfreund, der zuhört, unterstützt und verbindet. Auch wenn er selbst nie Mitglied bei Empor war, hatte er über viele Jahre hinweg einen großen Anteil an den Geschehnissen rund um unseren Verein. Nicht zuletzt auch durch die Präsenz seiner Familie, die auch Teil des Berliner Schachlebens ist. Gerade diese Nähe zur Basis, zur Jugendarbeit, zu Trainern, Spielern und Ehrenamtlichen macht Carsten zu einer wunderbaren Besetzung für die Geschäftsführung des Deutschen Schachbundes. Er kennt die Strukturen, die Herausforderungen und vor allem die Menschen hinter den Brettern.

Wir wünschen Carsten für seine neue Aufgabe viel Erfolg, Freude, Kraft und stets ein gutes Gespür für die richtigen Entscheidungen. Aus Sicht des SV Empor Berlin sind wir überzeugt, dass das deutsche Schach von seiner Erfahrung, seiner Ruhe und seiner menschlichen Art profitieren wird.

Herzliche Grüße
SV Empor Berlin e.V.

Bericht nach dem BSP – 11.01.2026 Empor I–IV im Einsatz

Am 11. Januar 2026 gingen alle vier Empor-Mannschaften am Spieltag ans Brett. Insgesamt war es ein schwieriger Spieltag mit klaren Niederlagen gegen teils deutlich stärkere Gegner. Trotz der Ergebnisse zeigten viele Spieler Einsatzbereitschaft und Kampfgeist.

Mannschaft Gegner Ergebnis Klasse Fazit
Empor I SF Friedrichshagen 3 : 5 Stadtliga B Niederlage gegen starken Gegner
Empor II SC Zitadelle Spandau I 3 : 5 Stadtliga A Knapp unterlegen
Empor III BSC Rehberge I 0 : 8 Stadtklasse 1.2 Unverdient hoch
Empor IV Sfr Berlin VI 2 : 6 Stadtklasse 2.2 Einsatz gezeigt, aber unterlegen

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3. Spieltag: JBL Erstes Spiel im neuen Jahr

01/10/2026 Auswärts in Kreuzberg Jugendbundesliga Nord 2025/26

Es war mal wieder so weit. Im neuen Jahr ging es in der Jugendbundesliga an die Bretter. Sechs Bretter gegen alte Bekannte.

Am Brett 6 spielte Lars gegen Milosz. Ausgeglichene Partie, bis Milosz die Brechstange auspackte: Turmopfer, aber nicht alle Königszüge berechnet. Danach war nichts mehr zu machen. Ein schneller Sieg zum 1:0.

Alle weiteren Partien waren mehr oder weniger solide.
Ennio an Brett 1 gegen Momme machte mit einer sehr aktiven Dame Druck und sorgte mit einem Qualitätsopfer für viel Aktivität und zwei Bauern.
Mika an Brett 3 gegen Madiha verlor im fünften Zug einen Bauern ohne Kompensation ,das ist bitter. Madiha ließ sich das nicht entgehen.
Johan an Brett 2 gegen Arthur mit einer ausgeglichenen Partie.
Lev an Brett 4 gegen Hiroki mit solider Partie und etwas mehr Druck.
Tim stand gegen Valerie aktiv, aber zunächst auch nicht mehr.

So ging es in eine spannende zweite Hälfte.

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DSAM in Potsdam 1. bis 4. Januar 2026

Ende des DSAM-Turniers

Das neue Jahr startet mit einem ordentlichen Turnier. Besonders für Teodora hat alles gepasst. Sie erzielte starke 4,5 Punkte, war punktgleich mit Platz 3 und belegte am Ende Rang 5. Die Zweitwertung musste dabei erneut entscheiden. Der Tag begann jedoch alles andere als gut. Ihr Zug hielt plötzlich nicht mehr in Potsdam, sodass sie erst in Werder aussteigen konnte. Helfer in der Not war Papa Zussner, der sein Kaffeebrötchen beiseitelegte und Teodora sowie Mama bra­vou­rös abholte, sodass sie es noch rechtzeitig schafften. Vielen Dank dafür.

Auch Milosz überzeugte mit einem starken Ergebnis und holte den zweiten Platz in Gruppe E. Konstantin kam auf 3,5 von 5 Punkten, ebenfalls in Gruppe E. Anders als letztes Mal konnten wir nicht ganz vorne angreifen. Das lag auch daran, dass während des Jahres viele Spieler wertungsmäßig deutlich zugelegt haben und in stärkere Gruppen aufgestiegen sind. Dort muss man sich erst einmal behaupten. Insgesamt war es eine gute Leistung und eine solide Vorbereitung auf die kommenden Wochen. Der Ligaalltag, die Endrunde und die Winteropen stehen bereits vor der Tür. Am Ende der Woche geht es mit der JBL in Kreuzberg weiter, am Sonntag folgt die BMM.

Name Gruppe Punkte
Rodriguez Klasen, Ennio B 2/5
Alcer, Fabian B 2/5
Zussner, Tim C 2,5/5
Gundermann, Mika Oleg C 1,5/5
Schmalfuß, Roman C 2/5
Jozsa, Lev C 0,5/5
Klotzek, Sebastian D 3/5
van Zyl, Jona D 2,5/5
Gehler, Rainer D 2,5/5
Belyakov, Dmitry E 2.5/5
Belyakov, Konstantin E 3,5/5
Mlynarski, Milosz E 4/5
Belyakova, Ekaterina F 2,5/5
Gehler, Maxim F 1/5
Mlynarski, Wieslaw F 2/5
Mlynarska, Nala Sarah F 2/5
Jesper van Zyl G 2/5
Georgieva, Teodora G 4.5/5

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Abschlussbericht zur DVM U14 in Plauen

Wie die meisten sicherlich schon mitbekommen haben, war die DVM u14 in Plauen für uns Emporianer ein voller Erfolg. Nicht einen Mannschaftspunkt haben wir abgegeben und wurden am Ende sehr überzeugend Deutscher Meister. Insgesamt mussten Ennio Rodgriguez-Klasen, Onno Zhang, Anker Müller und Mika Oleg Gundermann von 28 Partien nur 3 Niederlagen hinnehmen. Wir waren zwar an eins platziert, das tatsächliche Erreichen dieses Ziels ist jedoch nicht vielen Mannschaft bisher überhaupt gelungen. Dafür schonmal großen Respekt an die Jungs.   


Die Meisterschaft fand zum ersten Mal in Plauen statt. Der Spiel- und Unterbringungsort, eine alte Feuerwache, welche zur Jugendherberge umfunktioniert wurde, stellte sich hin und wieder als suboptimal heraus. Für die Jungs und vor allem mich war zum Beispiel die Hellhörigkeit der Wände etwas problematisch, wenn es um das Einhalten der Nachtruhe ging. Im Großen und Ganzen war die Herberge aber recht angenehm und hatte durchaus etwas von einem Feuerwehrmuseum. Außerdem gab es eine Tischtennisplatte, an der neben den Jungs auch ich mich etwas austoben konnte. Die Runden fingen jeweils um 8:30 Uhr und 14:30 Uhr an, so dass sowieso wenig Zeit für andere Beschäftigung blieb.

» Zur Turnierseite DVM u14 
Und nun ausführlich zu den einzelnen Spieltagen und Runden: Weiterlesen

DVM u12: Versöhnlicher Abschluss – Sieg und Platz 7 für Empor

Mit Setzlistenplatz 3 setzt man sich schon große Ziele. Wenn auch etwas holprig, gelangten aus den ersten 4 Spielen 3 Siege. So weit, so gut.  Im Match gegen TSG Oberschöneweide ging es dann drunter und drüber – Tim erkrankt, ein Mitspielen undenkbar. Planung und Vorbereitung „im Eimer“, Lev und Sona rutschten auf Brett 2 und 3 – zudem mit vertauschten Farben. Kurze Panik bei Lev, aber nach Tipps von Fariz lief die Eröffnung doch ganz gut, oder? Endstand Remis. Sona – Rafael wie schon in der ersten Vorrunde zur BJEM im Herbst ebenfalls Remis, ohne große Aufreger. An Brett 4 planmäßig nach starker Partie im Ersatzspielerturnier (solider Sieg gegen einen 1600er vom HSK) nun Valentin. Aktives Spiel in der Eröffnung brachte die große Chance zum 1-0 – zu schnell gespielt, Chance verpasst, schade. Bei Maxime lief bereits die Eröffnung nicht gut – Endstand 1:3. Nun gut, auch kein Beinbruch – wenn wir nur in Runde 6+7 punkten – Platz 3 noch in Reichweite. Trotz dieser Niederlage bescherte uns die Auslosung aber TV Tegernsee, #4 der Setzliste. Das Minimalziel (mindestens ein Mannschaftspunkt) war jedoch nach 2 schnellen Verluststellungen an Brett 1 + 4 in weite Ferne gerückt – am Ende zu viel Risiko, Endstand 0:4. Tim, längst noch nicht fit, kämpfte hier knapp 5h um den Punkt! Nun galt es, zumindest die letzte Runde erfolgreich zu gestalten. Das klingt bei drei Remisen und Sieg für Sona (so lief es auch in Runde 3) recht solide, war aber trotz der beruhigenden 1-0 – Führung ein ziemliches Auf und Ab.

DVM U12 – Unser Team: Lev & Co, Valentin, Sona, Tim und Maxime (v.l.n.r.)

Am Ende stand nun ein 7.Platz für den SV Empor, knapp vor Weisse Dame Berlin. Auch TSG Oberschöneweide erwischte es nach einem verpassten Sieg gegen Barmin in Runde 6 (2:2) in der entscheidenden Runde 7 ebenfalls mit einem krankheitsbedingten Spielerausfall, Niederlage gegen Tegernsee und Abrutschen von Platz 2 auf 5 waren die Folge. Wie ich gehört habe, gab es den ersten Krankheitsfall bei SF Brackel – nach Siegen gegen Empor, TSG und Tegernsee folgten für Brackel 3 Niederlagen und „nur“ Platz 6. Glückwunsch an den Deutschen Meister, die Barnimer Schachfreunde – Glück gehört dazu! Unser Fazit: Ziele nicht erreicht, aber immerhin ein Platz unter den TOP 7. Die tolle Serie und der Deutsche Meister – Titel unseres u14-Teams versöhnten uns dann ein bisschen…

» DVM u12 2025 Tabelle, Ergebnisse, Infos (auf der DSJ-Seite)

SV Empor Berlin – Deutscher Meister U14!

29.12.2025: Schon eine Runde vor Schluss steht in der AK u14 der Deutsche Meister fest – nach 6 Siegen hintereinander und mit 3 Mannschaftspunkten Vorsprung ist der SV Empor Berlin (Ennio Rodriguez Klasen, Onno Zhang, Anker Müller und Mika Oleg Gundermann) vor der letzten Runde nicht mehr einzuholen.

Gratulation dem gesamten Team und den Trainern Felix Schabe (zugleich Betreuer vor Ort) und Zsigmond Szajbely!

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» Zum ausführlichen Abschlussbericht DVM u14

Aktualisiert: Empor mit u12- und u14-Team bei der DVM (26.-30.12.25)

Nach 2 Wettkampftagen:
Das u14-Team schafft 4 Mannschaftsssiege am Stück und liegt momentan auf Platz 1! Neben starken Leistungen gehörte eine ordentliche Portion Glück dazu – der sogenannte Berlin-Dusel? Im Fußball soll das ja der Bayern-Dusel sein…
Das u12-Team hatte durchweg umkämpfte Matche – drei davon konnten meist knapp gewonnen werden. Die Schachfreunde Brackel, gegen die wir knapp unterlagen, siegten danach auch noch gegen den Favoriten TSG Oberschöneweide und stehen an der Tabellenspitze, wir auf Platz 4. Nun dürfen wir selbst im Ortsderby gegen TSG ran – und das scheint unter einem unglücklichen Stern zu stehen. Eine Krankmeldung morgens brachte Aufstellung und Vorbereitung gehörig durcheinander. Schauen wir mal, was noch möglich ist…

— Alljährlich werden vom 26.-30.12. die Deutschen Vereinsmeisterschaften (DVM) in den verschiedenen Altersklassen (AK) ausgetragen. Die „Königsklasse“ ist sicherlich die DVM u20, für die sich Berliner Teams nur über die Jugendbundesliga Nord qualifizieren können. Das ist uns bisher nur ein einziges Mal gelungen und auch für das nächste Jahr sieht das nicht gut aus… Die Jüngsten (die u10) spielt verkürzt vom 27.-29.12. – hier gelang uns die Qualifikation diesmal ebenfalls nicht. Aber in der AK u12 in Verden an der Aller (Ausrichter ist der SC Aurich) und in der u14 in Plauen sind wir mit großen Hoffnungen dabei. Teilweise sind die Spiele in Livestreams zu sehen und werden auf lichess übertragen.

» DVM u14 Teilnehmerliste, Infos auf der DSJ-Seite
» DVM u12 Teilnehmerliste, Infos auf der DSJ-Seite

Liveübertragungen:

Weihnachtsopen in Spandau und Potsdam 2025

Weihnachtsopen – Spielerübersicht mit Chess-Results-Links

🟦 Spandau Weihnachtsopen

Start Name Verein ELO/ +/+ Punkte Platz
11 Jonas Förster Tegel / Empor 2218 +18 6 / 7 3
71 Johan Schneider SV Empor Berlin 1872 +102 5 / 7 15
106 Sebastian Klotzek SV Empor Berlin 1721 +29 3 / 7 89

🟪 Potsdam Weihnachtsopen – A-Turnier

Start Name Verein Leistung Punkte Platz
23 Henrik Lanver Empor Berlin 1754 3 / 7 18

🟨 Potsdam Weihnachtsopen – B-Turnier

Start Name Verein DWZ Punkte Platz
08 Elyas Scholz SV Empor Berlin 1038 3,5 / 7 11
05 Nikita Nilov SV Empor Berlin 1270 3,5 / 7 10

Abschluss in Spandau und Berlin 27.-30. Dezember
Die gewählte Spielzeit im Turnier mit 90min und 30sek Inkrement und keiner Bonuszeit hat doch das Turnier ein wenig durchgerüttelt und es kam zu der einen oder anderen Überraschung und auf Turnieraufgaben.

Jonas setzte ein echtes Ausrufezeichen. Nach einem souveränen Sieg in der letzten Runde kam er auf starke 6 Punkte und blieb im gesamten Turnier ungeschlagen. Da sich die vorderen Plätze gegenseitig die Punkte nahmen, musste die Zweitwertung entscheiden. Drei Spieler lagen punktgleich an der Spitze, und Jonas endete leider trotz identischer Punktzahl auf Rang drei. Das schmälert die Leistung jedoch in keiner Weise und der Preis ist auch schön. Mit nur zwei Remis und ohne Niederlage zeigte er ein Turnier auf sehr hohem Niveau und knüpft eindrucksvoll an seine alten Leistungen an.

Auch Johan sorgte für ein Highlight. Nach einem kleinen Hänger kämpfte er sich stark zurück und fegte seinen Gegner in der letzten Runde regelrecht vom Brett. Mit 5 Punkten erreichte er einen sensationellen 15. Platz, punktgleich mit Rang 8, bei nur einer Niederlage und Startplatz 67. Besonders bemerkenswert ist das Wertungsplus von rund 100 Punkten. Eine überragende Leistung, die großen Applaus verdient.

Basti hatte zwar eine eher bescheidene letzte Runde, konnte sich aber im starken Feld aus seiner Sicht gut behaupten. In vier Partien ließ er klare Gewinnstellungen liegen, jeweils gegen durchweg stärkere Gegner. Am Ende belegte er Rang 89 und machte 29 Wertungspunkte gut. Eine gute Leistung mit Luft nach oben.

Henrik spielte parallel in Potsdam und konnte in seinem ersten Turnier 3 Punkte aus 7 Partien holen. Mit einer Turnierleistung um 1700 sollte er nun mit einer ordentlichen DWZ einsteigen. Glückwunsch dazu.

Nikita und Elyas erreichten im gemischten Feld jeweils 50 Prozent der Punkte und zeigten eine gute Leistung. Da mehrere Gegner noch ungewertet sind, ist das Endergebnis aktuell etwas schwierig einzuschätzen. Insgesamt aber auf jeden Fall ein gutes Turnier und ein gelungener Auftakt zum Warmbleiben für das kommende Jahr.
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Liebe Mitglieder, liebe Familien und Freunde von Empor Berlin,

zum Jahresende möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die unseren Verein 2025 begleitet, unterstützt und mit Leben gefüllt haben. Spielerinnen und Spieler, Eltern, Trainer, Mannschaftsleiter und Helfer im Hintergrund haben gemeinsam dazu beigetragen, dass Empor Berlin auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. Wir wünschen allen Mitgliedern und ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Ruhe und Zuversicht für das kommende Jahr.

Der sportliche Schwerpunkt lag auch in diesem Jahr klar im Jugendbereich. Empor Berlin konnte hier seine starke Stellung weiter ausbauen und überregional bestätigen. Besonders herausragend war der Gewinn eines deutschen Meistertitels von Sona, ergänzt durch mehrere vordere Platzierungen bei norddeutschen und Berliner Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen und die Ernennungen in den Berliner Kader von einigen unserer stärksten Spieler. Diese Erfolge sind das Ergebnis kontinuierlicher Trainingsarbeit, großer Motivation der Kinder und Jugendlichen sowie eines engagierten Trainerteams. Sie zeigen, dass der eingeschlagene Weg in der Nachwuchsarbeit nachhaltig ist und auch auf Bundesebene Früchte trägt.

Ergänzt wurden diese Erfolge durch ein lebendiges Turnierangebot im Verein. Die regelmäßigen internen Wettbewerbe und die Beteiligung an regionalen Turnierserien boten vielen Spielern die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gerade für den Nachwuchs war dies ein wichtiger Baustein zwischen Training und Mannschaftskämpfen.

Im Mannschaftsbereich stand 2025 im Zeichen der Stabilisierung und Neuorientierung. Besonders erfreulich ist, dass die Erste Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden hat. Nach einer schwierigen Phase konnten wichtige Punkte eingefahren und neue Zuversicht gewonnen werden. Die gezeigten Leistungen geben berechtigte Hoffnung, im kommenden Jahr wieder eine stärkere Rolle zu spielen und sportlich weiter nach vorne zu kommen.

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft war zudem die Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen. Mit neuen Trainern, einer angepassten Aufgabenverteilung im Spielleiterbereich und organisatorischen Umstellungen wurde der Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung gelegt.

Nicht zuletzt war 2025 auch ein Jahr der Anerkennung individueller Leistungen. Die Berufung einer Emporspielerin in den nationalen Nachwuchskader unterstreicht die Qualität der Ausbildung im Verein und ist zugleich Motivation für viele andere junge Spieler, ihren Weg mit Ehrgeiz und Freude weiterzugehen.

Insgesamt war 2025 ein Jahr des Wachstums, der Konsolidierung und neuer Impulse. Mit einem starken Jugendbereich blickt Empor Berlin optimistisch auf das kommende Jahr.

Wir danken allen, die diesen Weg mitgehen, und freuen uns auf ein erfolgreiches und gemeinschaftliches Schachjahr 2026.